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Nettetal
Spielplatz ist für den Neubau verkleinert worden

Der Neubau für acht Familien an der Breslauer Straße entsteht auf einem knapp 2500 Quadratmeter großen Grundstück neben den Obdachlosenwohnungen. Der Spielplatz musste dafür verkleinert werden, die Baugesellschaft nutzte dies, um ihn noch einmal zu überarbeiten. "Wir wollen den Treffpunkt für Kinder und Erwachsene erhalten, die großzügige Wiese mussten wir aber verkleinern", berichtet Geschäftsführer Sven Karth.

Die Geräte wurden auf ihre Sicherheit überprüft und versetzt. "Das war sozusagen die erste Amtshandlung, ehe wir mit dem Neubau begonnen haben", erklärt Karth. "Die Kinder sollten nicht etwa in die Röhre schauen, weil hier ein Neubau errichtet wird." Natürlich könne er nachvollziehen, dass die Verringerung der großen Freifläche nicht allen Kindern gefalle. Es seien aber gut 1300 Quadratmeter übrig geblieben. "Aber hier besteht seit vielen Jahren schon Baurecht. Wir haben es jetzt nur umgesetzt."

Auf dem Baugelände wurden anschließend Bäume und Sträucher gerodet und die Fläche geglättet. Der Neubau erhält keinen Keller, sondern wird auf der Bodenplatte hochgezogen. Die Baugesellschaft hofft, dass er im Sommer fertig und dann schnell bezogen werden kann. Wohnen sollen hier künftig geflüchtete Familien mit Kindern. Die Wohnungen werden annähernd 70 Quadratmeter groß sein.

Erfahrungen mit solchen Bauten hat die Stadt Nettetal selbst in Lobberich am Caudebec-Ring gemacht. Das erste Mehrfamilienhaus dort lieferte quasi die Blaupause, in die gleichzeitig praktische Erfahrungen einflossen. Das gesamte Verfahren inklusive des Förderantrag-Marathons waren ein enormer Kraftakt für die Baugesellschaft, die etwa eine Million Euro investiert.

(lp)
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