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Nettetal
Sport nimmt sich der Flüchtlinge an

Nettetal: Sport nimmt sich der Flüchtlinge an
Die Stadt ehrte ihre Stadtmeister und Sportler mit besonderen Leistungen sowie eine Reihe langjähriger Funktionäre im Nettetaler Rathaus. FOTO: Busch
Nettetal. Die Ehrung der Stadtmeister und Sportler mit besonderen Leistungen findet in einer herausfordernden Zeit statt. Von Heinz-Willi Schmitz

Die "Gratwanderung zwischen den Sorgen um unsere Vereine und der Solidarität, die der Sport angesichts der größten gesellschaftlichen Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg zeigen muss", verlangt auch dem Sport vieles ab. Darauf wies der Vorsitzende des Nettetaler Stadtsportverbandes, Willi Wittmann hin, als zum 45. Male Stadtmeister und Spitzensportler im Nettetaler Rathaus ausgezeichnet wurden. Bürgermeister Christian Wagner, der allen Sportlern und den ehrenamtlichen Mitarbeitern in den örtlichen Sportvereinen dankte, unterstrich, dass bisher die Unterbringung von Flüchtlingen in Sportstätten vermieden werden konnte.

Der Bürgermeister bedankte sich ausdrücklich speziell für die ehrenamtliche Arbeit vieler, die sich an der Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge beteiligen. Er hoffe, dass weiterhin verhindert werden kann, Menschen in Turnhallen unterbringen zu müssen. Dem Stadtsportverband als Dachverband der Nettetaler Sportvereine gehören 12.400 Sportler in 61 Vereinen an, von denen fast die Hälfte unter 18 Jahre alt sind. Die Lösungen in der Problematik der Flüchtlingshilfe seien in hohem Maß zum Wohl der Stadt als auch der Vereine gelungen. "Wir sind stolz darauf, dass wir viele Initiativen der Vereine in unserer Stadt präsentieren können, die konkrete Angebote für Flüchtlinge machen", unterstrich Wittmann. Er dankte dem Orchester am Werner-Jaeger-Gymnasium unter der Leitung von Yvonne Herter für die musikalische Begleitung der Feier.

Witttmann ging in seiner Ansprache auch auf aktuelle Fragen ein: "Die Sporthalle am Sassenfelder Kirchweg wird von den Vereinen noch genutzt. Der SSV ist dabei, ein Konzept zu entwickeln, wie es ohne die Halle für den Sport weitergehen kann. Leider hat es noch nicht mit dem Ausbau einer Leichtathletikanlage geklappt. Aber was nicht ist, kann noch werden."

Im Laufe der Veranstaltung ehrten der Stadtsportverband und die Stadt zehn Stadtmeister in Einzeldisziplinen und fünf als Mannschaft sowie Sportler und fünf Mannschaften für besondere Leistungen.

Einzeltitel bei Stadtmeisterschaften sicherten sich im Behindertensport Suzan Yilmaz und Manuel Elsner, Billard Karambol Tom Löwe, Leichtathletik Manfred von Rauchhaupt, Radsport Henri Verkampen, Schießsport Frank Hendrix, Tischtennis Andreas Clemens, Leon Schippers, Christian Dahlmeyer und Nicole Janißen. Stadtmeister wurden weiterhin folgende Mannschaften: Schießsport Bärbel Holt-appels, Petra Theloy, Monika Schüller, Peter Holtappels, Friedrich Hansemann und Heinz Syben. Im Tennis Katja Berig-Zillekens, Barbara Winter, Kordula Stachelhaus, Ulrike Klumpen, Gaby Niehusmann und Ruth Göttges sowie Stefan Windhausen, Volker Baumbach, Etienne Niermann, Fabian Reinschlüssel, Josef Busch, Udo Ziehmann, Heinz Lenßen und Thorsten Kammann. Mixed Paula Hütti, Katja Bielig, Karin Reinschlüssel, Volker Baumbach, Ruth Göttges, Ulrike Klumpen, Johannes Klumpen, Stefan Windhausen und Angela Friedhoff.

Quelle: RP
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