| 00.00 Uhr

Nettetal
Stadt geht für 2018 von weniger Asylbewerbern aus

Nettetal. Im Ausschuss für soziale Angelegenheiten des Nettetaler Stadtrates nahm jetzt Ina Prümen-Schmitz Stellung zu den geplanten Einnahmen und Ausgaben in diesem Bereich, die im Haushaltsentwurf 2018 verzeichnet sind.

Bei den Leistungen für Asylbewerber geht die Stadt Nettetal von Erträgen in Höhe von 3,8 Millionen Euro aus (im Vorjahr waren es rund fünf Millionen Euro. Dem stehen geplante Ausgaben in Höhe von 1,8 Millionen Euro gegenüber (im Vorjahr waren es drei Millionen Euro). "Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Asylbewerber in Nettetal weiter zurückgeht. Damit verringern sich auch die Einnahmen. Wir rechnen zurzeit mit 360 Menschen", erläuterte Erster Beigeordneter Armin Schönfelder in der Sitzung. Das Land stelle per Gesetz eine Pauschale (866 Euro pro Person) zur Verfügung. Auch die Ausgaben für Integration werden niedriger angesetzt.

Im Bereich Seniorenarbeit unterstützt die Stadt weiterhin den Generationentreff Kindter Eck in Schaag; er soll ein stadtteilbezogenes Freizeitangebot für Ältere darstellen. Ein Ziel: die Zahl der Besucher konstant zu halten und sogar auszubauen. Für den Generationentreff sind im Etat 2018 Ausgaben in Höhe von rund 29.000 Euro für Personal, 10.000 Euro für Miete und Pacht sowie rund 10.000 Euro für Sach- und Dienstleistungen berücksichtigt. In der Summe sind Ausgaben von rund 59.400 Euro vorgesehen (im Vorjahr: 63.200 Euro).

(busch-)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Nettetal: Stadt geht für 2018 von weniger Asylbewerbern aus


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.