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Nettetal
Tolles schöpferisches Potenzial geweckt

Nettetal. Die Gesamtschule arbeitet in der Kunsterziehung mit dem Atelier van Eyk zusammen.

Das Schlagwort der Gesamtschule, "Kunst in der Schule", erfuhr mit der Ausstellung im Atelier van Eyk jetzt eine Erweiterung. In einem nüchternen Klassenzimmer kann man Schüler ästhetisches Denken und Handeln theoretisch vermitteln. Aber weil das in der Umgebung nicht unbedingt gelingt, gibt es die Kooperation der Schule mit dem Atelier van Eyk in Leuth.

Auf Initiative von Wilhemina Spolders, die das Atelier verwaltet, wurde das Projekt "Kunst im Wald" im 22 500 Quadratmeter großen Gelände entwickelt. Bei einer ersten Besichtigung waren die Lehrer von dem grünen Atelier begeistert, das übertrug sich auch auf die Schüler. Sie inspizierten das Areal und entwickelten schon dabei erste Ideen. Die Begeisterung und Motivation der Lehrer und Schüler und der Enthusiasmus von Wilhelmina Spolders ließen sich kaum zügeln. "Es war beeindruckend zu erleben, wie die Jugendlichen ihren künstlerisch-schöpferischen Kräften freien Lauf ließen", berichtet Kunstlehrerin Veronika Wolters. Mit ihrem Kollegen und Projektleiter Galal Marzouk sowie Gregor Althamer vom Kursus "Darstellen und Gestalten" des 9. Jahrgangs löste sie bei den Schülern Prozesse aus, in der gestalterischen Praxis ihr kreatives Potenzial voll zu entfalten.

Die Arbeiten der Schüler zeigen unterschiedliche Kunstformen, sie reichen von der Malerei über die Arbeit an Plastiken bis hin zur Fotografie. So wurde eine Skulptur Anton van Eyks Zeit nachgestaltet, und ein Bild zeigt den grüblerischen Anton van Eyk im Rollstuhl vor einem seiner Kunstwerke. "Es ist toll zu sehen, welche Ideen die Schüler entwickeln", berichtet die vom Potenzial der jungen Menschen beeindruckte Veronika Wolters. Zur Eröffnung der Ausstellung spielte die Schulband der Gesamtschule, "NRG" unter der Leitung von Galal Marzouk.

(ivb)
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