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Nettetal
Wenn der Rücken Probleme macht

Nettetal. Beim "Rücken-Vital-Tag" in Nettetal ging es um die Schmerzen im Kreuz

Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz. Siebzig Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Das städtische Krankenhaus veranstaltete darum bereits zum sechsten Mal den RückenVital-Tag und lud gemeinsam mit dem Gesundheitszentrum Nette-Vital alle Interessierten ein, sich über die Volkskrankheit und deren Therapiemöglichkeit zu informieren. Ob konservativ, physio- oder sporttherapeutisch oder gar operativ - die Therapiemöglichkeiten bei "Rücken" sind so vielfältig wie das Beschwerdebild. Experten des Hauses stellten verschiedene Behandlungsansätze dar.

Im Nette-Bistro zeigten die Sebastian Apotheke und das Sanitätshaus Aktiv-Medical verschiedene Produkte zur Linderung der auftretenden Beschwerden. "Tun Sie Ihrem Rücken etwas Gutes", hieß es da und die Besucher erfuhren mehr über die Anwendung der sogenannten Faszien- und und Blackrolle. Sie dienen der Muskelentspannung und sind in ihrer Anwendung einfach. Im Untergeschoss erläuterte Matthias Berg, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, konservative Therapiemöglichkeiten im Bereich der Lendenwirbelsäule. "Ein Röntgenbild stellt lediglich die knöchernen Strukturen der Wirbelsäule optimal dar", so Berg. Auch bei der heutigen digitalisierten Technik sei die klinische Untersuchung des Patienten wichtig. Nicht nur die Auslösung der Muskeleigenreflexe und des Nervendehnungsschmerzes, auch die Beurteilung des Gangbildes, die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule und die Sensibilität der Nerven müssen bei der körperlichen Untersuchung untersucht werden.

In vielen Fällen deuten auch die Beschreibung der Beschwerden und die Anamnese auf die Ursachen der Schmerzen hin. "Das Gespräch mit dem Arzt ist daher sehr wichtig", sagte Berg. Nicht immer liege die Ursache der Beschwerden in einem Bandscheibenvorfall - dem sogenannten Prolaps. Dieser kann dann nur durch eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRT) festgestellt werden. Im Verlauf des Tages erfuhren die Besucher in weiteren Vorträgen dann noch mehr über die unterschiedlichen Therapieformen der Rückenschmerzen.

(ivb)
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