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Nettetal
Wohnpark wächst langsam in die Höhe

Nettetal: Wohnpark wächst langsam in die Höhe
Vor einem Jahr begann der Bau des Mehrfamilienhauses, das an der Straße "An der Weberei" auf dem früheren Longlife-Gelände in Lobberich errichtet wird. Im Hintergrund steht das alte Fabrikgebäude an der Niedieckstraße. FOTO: Busch
Nettetal. Auf dem Gelände des früheren Textilunternehmens Longlife entstehen unterschiedliche Wohnformen Von Inge von den Bruck

Hinter der historischen Longlife-Fabrikhalle an der Niedieckstraße klaffte einige Monate lang eine große Lücke. Die alten Fabrikgebäude waren abgerissen worden, es wurde eine Straße ins Gelände gelegt. Sie trägt den Namen "An der Weberei" und verbindet die Niedieck- mit der Bongartzstraße. Die gähnende Leere ist verschwunden, weil der Longlife-Wohnpark langsam Gestalt annimmt.

Nach der kompletten Erschließung des gesamten Geländes ist der Bau des ersten Mehrfamilienhauses mit elf Wohnungen im Rohbau fertiggestellt. "Nun sind Konzept und Qualität per Begehung an Ort und Stelle zu erleben", erklärt Harald Cleven, der mit seinem Bruder Hans-Jürgen den Grundstein für den Longlife-Wohnpark legte. Sie gründeten die Cleven Grundstücksgesellschaft GmbH, um den früheren Fabrikkomplex in ein neues Wohnviertel umzuwandeln. Es entsteht in unmittelbarer Nähe zum Ortskern dort, wo früher hochwertige Teppichböden gewebt wurden.

Das Wohnquartier wird in vielerlei Hinsicht zukunftsweisend sein, versprechen die Brüder Cleven. Sie wollen ein Wohngebiet schaffen, das seiner zentralen Lage mit einer hervorragenden Infrastruktur im Umfeld gerecht wird und hohe Ansprüche der künftigen Bewohner erfüllen kann. So reicht die planerische Bandbreite von der Doppelhaushälfte über das freistehende Wohnhaus mit zwei Etagen bis hin zum Mehrfamilienhaus mit Stellplätzen oder Tiefgarage. Die beiden größeren Mehrfamilienhäuser werden in barrierefreier Form errichtet. In ihnen werden wahlweise Eigentums- oder Mietwohnungen geschaffen. Der Baubeginn des zweiten Mehrfamilienhauses mit den Eigentumswohnungen soll im Frühsommer dieses Jahres sein.

Insgesamt sind auf dem Gelände der einstigen Textilfirma 60 bis 70 unterschiedliche Wohneinheiten geplant, darunter 14 bis 16 Häuser unterschiedlicher Wohntypen. Bewusst konzipieren die Gebrüder Cleven hier das Nebeneinander von Miet- und Eigentumswohnungen sowie Einfamilienhäusern bis hin zum Mehrgenerationenhaus. "Der demografische Wandel stellt ganz neue Herausforderungen an das Thema Wohnen und Wohneigentum", erklärt Harald Cleven. Mit seinem Bruder Hans-Jürgen Cleven habe er ein Konzept entwickelt, das diese Anforderungen erfülle.

Quelle: RP
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