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Nettetal
Zeugnisse der Frömmigkeit in der Krypta ausgestellt

Nettetal. Die Sammlung im Kloster in der Uelingsheide ist an jedem ersten Sonntag im Monat zu besichtigen.

Das ehemalige Trappistenkloster in der Uelingsheide ist einen Besuch wert: Über Jahre hat der letzte Abt des Klosters, Amandus Prick, beeindruckende Zeugnisse der Frömmigkeit aus drei Jahrhunderten zusammengetragen und religiöse Volkskunst gesammelt. Der 98-Jährige lebt heute im Seniorenheim in Tegelen, doch noch immer besucht er gern das Kloster. Im Museum sind unter anderem alte Bibelausgaben, ein französisches Bild von 1806 nach einem Entwurf von Gustav Doré und alte Drucke zu sehen, etwa der "Wegweiser zur Hölle", eine Schrift von 1756, oder "Paradisus Animae", der "Lusthof der Liebe". Auch mehr als 5000 Heiligenbildchen gibt es, und es werden immer noch mehr. Beeindruckt von der Vielfalt der Ausstellungsgegenstände und der schönen Krippe in der Krypta des Klosters zeigten sich rund 40 Interessierte, die der Einladung von Bürgerverein und Tabakkollegium Kaldenkirchen gefolgt waren und sich Museum und Krypta ansahen.

Führungen sind an jedem ersten Sonntag im Monat um 13, 14 und 15 Uhr möglich, Einzeltermine ebenfalls. Anschließend kann man unter anderem Trappistenliköre probieren, Telefon 0031 6 46350869, Uelingsheide 1 a, 5932 NA Tegelen. Auch Marij Rütten, Telefon 02157 3690 vermittelt gerne Führungen.

(hws)
 
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