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Nettetal
Zum Abschied gibt's ein volles Programm

Nettetal: Zum Abschied gibt's ein volles Programm
Neue Perspektiven für die Kultur in Nettetal (v.l.): Arndt Venten, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Kultur, Erster Beigeordneter Armin Schönfelder und Roger Dick, Nettekultur. FOTO: buschkamp
Nettetal. Es wird die letzte Spielzeit in der Werner-Jaeger-Halle — und mit 44 Aufführungen die umfangreichste. Das Programm ist so vielfältig wie nie zuvor. Besonders Jugendliche sollen als Zielgruppe gewonnen werden Von Daniela Buschkamp

Das Kulturprogramm in der Werner-Jaeger-Halle verspricht in der nächsten Spielzeit so vielfältig zu werden wie nie. "Es wird die letzte komplette Spielzeit in der Halle vor der Sanierung", sagt Erster Beigeordneter Armin Schönfelder bei einer Pressekonferenz im Rathaus. Anfang 2019 soll das Stadttheater saniert werden. Ob dort noch eine halbe Spielzeit gegeben wird oder direkt an einem Alternativspielort - möglich wäre der Seerosensaal in Lobberich - ist noch nicht entschieden.

Was ist neu? "Dies ist die erste komplette Spielzeit, für die wir einen elektronischen Kartenverkauf anbieten können", sagte Erster Beigeordneter Armin Schönfelder. Anbieter ist das Ticketportal Reservix; Informationen zu den Veranstaltungen sind auf der neuen Seite www.nettetheater.de zu finden. Eintrittskarten können online reserviert, per Kreditkarte, Paypal oder Lastschrift bezahlt werden; ausdrucken ist noch nicht möglich. "Wir arbeiten an einer Umstellung: Zwar gibt es noch den Vorverkaufsbeginn in der Nettekultur - für die Abos 1 und 2 sowie das Gesamtabo am Dienstag, 20. Juni, für ,Das besondere Programm' und das Kinderprogramm am Dienstag, 4. Juli sowie für Einzelkarten am Dienstag, 29. August", sagt Roger Dick. Auch online seien die Tickets über das städtische Portal dann erst verfügbar.

Boisheimerin Mirja Boes ist mit den Honkey donkeys da. FOTO: Nadine Ta

Die Spielzeit in Zahlen Geplant sind 44 Aufführungen - eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 33 Stücken in der Spielzeit 2014/15 und 42 Terminen in der Spielzeit 2016/17. Maximal 517 Zuschauer finden im Stadttheater Platz - nicht immer ist so viel Platz nötig. Während Guido Cantz alle Plätze brauchte, waren bei Bernhard Hoecker oder Konrad Beikircher deutlich weniger Zuschauer dabei. "Über alle Sparten gerechnet liegt die Auslastung bei rund 61 Prozent", sagt Roger Dick von der Nettekultur. "Im Abonnementbereich sogar bei 81,2 Prozent." Ein Trend, den Dick verstärkt beobachtet: "Der Einzelverkauf ist explosionsartig gestiegen." Die Eintrittspreise seien unverändert; Bei Kooperationen liege die Preisgestaltung allerdings nicht allein bei der Stadt.

Lokalprominenz Diesen Titel nimmt die Boisheimerin Mirja Boes für sich in Anspruch. Sie ist am Freitag, 8. September, 20 Uhr, mit den Honkey donkeys zu sehen (29,60 Euro, Abendkasse: 35 Euro.

Radiomoderator Sven Pistor tritt erstmals in Nettetal auf. FOTO: Jörg Dicke

Highlights Der bekannte Radiomoderator Sven Pistor ist mit seiner "Fußballschule" am 23. Januar erstmals in Nettetal. Als Publikumsmagneten gelten auch Bernd Stelter (14. Dezember) und Jochen Malmsheimer (26. April). Traditionell ausverkauft ist die Nettetaler Comedynacht; die zehnte Auflage ist terminiert auf den 20. April.

Geheimtipp Als "sehenswert, aber noch nicht allgegenwärtig" bezeichnet Roger Dick die Kabarettistin Tina Teubner, die zum Internationalen Frauentag zu sehen ist - nicht am Tag direkt, sondern bereits am 1. März.

"Passagier 23" - ein Bestseller auf der Bühne. FOTO: Volker Beushausen

Zielgruppe Jugend Nachdem die zusätzliche Aufführung des Bestsellers "Er ist wieder da" viele Jugendliche gesehen haben, kommt nun mit der Fitzek-Inszenierung "Passagier 23" erneut ein Bestseller auf die Bühne, der besonders ein jüngeres Publikum ansprechen soll. "Viele Schulen haben auch den Wunsch geäußert, Stücke aus dem Lehrplan sehen zu wollen", sagt Schönfelder. Dazu gehören Dürrenmatts "die Physiker" (12. April 2018) oder Wilhelm Tell (24. April). Nach dem großen Programm ist erneut "Feuerwehrmann Sam" im Angebot - "ein Dauerbrenner zu einem vergleichsweise günstigen Eintrittspreis von fünf Euro", betont Roger Dick.

Quelle: RP
 
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