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Joachim Bürger
"Am Sonntag war das Wetter optimal"

Joachim Bürger: "Am Sonntag war das Wetter optimal"
Dr. Joachim Bürger ist von Beruf Marketing-Fachmann. FOTO: Klaus Dieker
Moers. Dr. Joachim Bürger ist Hauptorganisator der Veranstaltung und Besitzer des Geländes rund um die Donger Mühle. Die RP sprach mit ihm über seine persönliche Bilanz nach den zwei Festivaltagen.

Herr Dr. Bürger, sind Sie zufrieden mit dem Verlauf des Märchenfestivals 2015?

Bürger Auf jeden Fall. Wir haben es geschafft, der Veranstaltung wieder den Standard zu geben, der ihr gebührt.

Wie hat sich das Wetter am Wochenende ausgewirkt?

Bürger Der Samstag war zu heiß. Gegen das Wetter können wir halt nicht an. Die Besucherzahlen lagen an diesem Tag bei etwa 1500, bei dieser brutalen Hitze muss man damit zufrieden sein. Ich kann das verstehen, bei so einem Wetter überlegen sich Eltern natürlich, ob sie mit ihren Kindern ins Freie gehen. Es hat allerdings keine ernsthaften Vorfälle gegeben, nur ein Jugendlicher hat vorübergehend geschwächelt. Am Sonntag war das Wetter dagegen optimal, die Stimmung war großartig, die Leute haben Picknick gemacht, haben es sich unter den Bäumen gemütlich gemacht, es war toll. Die Besucherzahlen am Sonntag schätzen wir auf 4000. Wir haben jetzt 17.30 Uhr, und es kommt ein heftiger Wind auf, ich denke, wir werden die Veranstaltung jetzt beenden.

Sie haben mit einer Märchenfee, die mit einem originellen Gefährt, einer "Ape", unterwegs war, in den Kindergärten der Region für das Festival geworben. Hat es gewirkt?

Bürger Ganz hervorragend. Viele Menschen sind am Wochenende da gewesen, die zuvor noch nie von unserem Festival gehört hatten. Die Werbetouren haben sich gelohnt.

Haben sich bekannte Persönlichkeiten der Region sehen lassen?

Bürger Eine ganze Reihe. Siegmund Ehrmann, der SPD-Bundestagsabgeordnete, hat eine Ansprache gehalten. Bürgermeister Harald Lenßen hat das Festival besucht, ebenso Jochen Gottke, sein SPD-Herausforderer. Ebenfalls vertreten waren die Landtagsabgeordneten Marie-Luise Fasse und Ibrahim Yetim und außerdem Giovanni Malaponti, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse am Niederrhein. Ich finde, das sind erfreuliche Signale, dass Politik, Verwaltung und Wirtschaft begreifen, welches Potenzial in diesem Festival steckt.

Ihr Fazit in wenigen Sätzen?

Bürger Wie haben's optimal bespielt. Immerhin sind wir eines von gerade Mal zehn Märchen-Festivals weltweit. Das heißt, wir werden wahrgenommen.

Stefan Gilsbach führte das Gespräch

Quelle: RP
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