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Neukirchen-Vluyn
Ausschuss gibt grünes Licht für die zentrale Sportanlage

Neukirchen-Vluyn. Der Standort der Zweifachturnhalle wird geprüft.

Nach erfolglosen Vorstößen in der Vergangenheit haben die Mitglieder des Aussschusses für Bildung, Kultur und Sport gestern die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für eine zentrale Sportanlage zu erstellen. Die Fraktionen waren sich einig, dass nun Entscheidungen gefällt werden müssten, denn die Sportvereine TuS Preußen Vluyn und SV Neukirchen haben die Schritte zu einer künftigen Fusion getan.

"Ich bin hocherfreut, dass dies in trockenen Tüchern ist", sagte Norbert Gebuhr, Vorsitzender der Fraktion FDP/Piraten. Auch Günter Zeller von der SPD und Karsten Holderberg (CDU) zeigten sich optimistisch. Doch in der Neukirchen-Vluyner Politik verläuft selten alles glatt. Bevor der Beschluss fallen konnte, kam plötzlich das Thema Zweifachturnhalle in die Quere. Der Beschluss sieht vor, dass die Möglichkeit dieser Halle am Standort Tersteegenstraße zu prüfen ist. Das löste unter anderem bei Franz Frings, dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes, Befremden aus. Auch Norbert Gebuhr wies nun darauf hin, dass der Ausschuss in einer früheren Sitzung dem Standort Jahnstraße festgelegt hatte.

Am Ende musste, wie in Neukirchen-Vluyn schon fast Tradition, die Ausschuss-Sitzung unterbrochen werden, damit sich die Fraktionen beraten konnten. Am Ende wurde ein im Wortlaut leicht veränderter Beschluss gefasst, auf den sich alle einigen konnten. Der erste Schritt zu einer zentralen Sportanlage ist damit getan. Die Vertreter der Sportvereine unter den Zuhörer spendeten spontan Applaus.

(s-g)
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