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Neukirchen-Vluyn
Das erlebten die JSG-Schüler in Mexiko

Neukirchen-Vluyn: Das erlebten die JSG-Schüler in Mexiko
Die JSG-Schüler mit örtlichen Studenten und Rajendra Pachauri. Vorn: Adriàn López Camacho, Tim Jannes Rupprecht, Aldo Azpeitia Maya, Liane Keesen, Andreas Forsthövel, Erik Reese. Hinten: Eliud Badillo Ángeles, Marisa Estefanía González Pérez, Samanta Salazar Durán, Rabea Suhre, Jorge Nuñez, Alina Bruder, Rebeca Martel Luna, Rajenda Pachauri Valeria Salinas. FOTO: Julius-Stursberg-Gymnasium
Neukirchen-Vluyn. Fünf Mädchen und Jungen aus Neukirchen-Vluyn nahmen einem Kongress für Nachhaltigkeit teil. Von Stefan Gilsbach

Umweltpolitik ist ein Thema, das alle Nationen angeht, und wer sich damit beschäftigt, der kommt in der Welt weit herum - diese Erfahrung machen auch die Schülerinnen und Schüler des Julius-Stursberg-Gymnasiums, seit sie sich verstärkt für dieses Thema engagieren. Nun hat die junge, fünfköpfige Delegation aus Neukirchen-Vluyn das "World Sustainable Development Forum" in Mexico-City besucht. Das englische Wort "sustainable" bedeutet "nachhaltig".

Bei diesem zweitägigen Kongress trafen die Jugendlichen auf einen alten Bekannten, keinen Geringeren als den indischen Nobelpreisträger Rajenda Pachauri, dem ehemaligen Leiter des Weltklimarates IPCC und Begründer dieses Kongresses. Zum ersten Mal waren die Schüler Pachauri bei einer Veranstaltung in Astana/Kasachstan begegnet, der prominente Klimaschützer machte später sein Versprechen war und besuchte das Julius-Stursberg-Gymnasium, wo inzwischen die engagierten Schüler eine "Protect our World"-Gruppe gegründet haben (die RP berichtete).

Schülerin Alina Bruder, die an der Mexico-Reise teilnahm, berichtet: "Wir knüpften viele wichtige Kontakte und lernten viele Menschen kennen, die sich für unser Projekt interessieren und uns unterstützen wollen. So trafen wir zum Beispiel John Vidal, Redakteur des "Guardians" aus Großbritannien, außerdem sprachen wir mit Politikern und Wissenschaftlern verschiedener Länder und Fachgebiete, beispielsweise mit dem Australier Dr. James Prest, einem Dozenten für Umwelt-und Klimagesetze und Politik der Australian National University."

Die JSG-Schüler stellten mit einem Vortrag ihr eigenes Projekt, dessen Fortschritte und Ergebnisse vor und ernteten dabei viel Interesse und Lob. Sie hatten auch die Gelegenheit, Jugendliche aus anderen Ländern kennenzulernen, die sich ebenfalls an der "POP"-Bewegung beteiligen, so Schüler der Fakultät für Chemie der UNAM aus Mexiko-Stadt. Besonders hervor hebt Alina Bruder die Veranstaltung "Youthquake", die den Jugendliche Gelegenheit gab, ihr Engagement öffentlich vorzustellen. Dabei präsentierte Felix Finkbeiner sind Projekt "Plant for the Planet". Alina Bruder: "Er ist ebenfalls Deutscher und hat mit seiner Organisation das Ziel, durch das Pflanzen von Bäumen weltweit dem Klimawandel entgegenzuwirken. Auch er möchte mit uns in Kontakt bleiben und uns unterstützen." Ein Wermutstropfen sei allerdings gewesen, dass für die Jugend im Gegensatz zu anderen "Sessions" während des Kongresses nur eine Stunde eingeplant worden war. Dies wurde auch von Teilnehmern kritisch angesprochen.

Auch eine Begegnung mit Priscillia Andrieu, die sich für die Menschen in Afrika einsetzt, gab es während der Veranstaltung. "Sie hat das Vorhaben, eine Internetseite für das POP-Movement zu erstellen, wo sich Teilnehmer weltweit austauschen und helfen können", berichtet die JSG-Schülerin. ". Diese Plattform soll außerdem die Einrichtung eines neuen POP-Movements für Interessierte erleichtern. Wir berichteten ihr von unseren Ergebnissen und Vorgehensweisen."

Die Jugendlichen aus Neukirchen-Vluyn fühlen sich durch die Erfahrungen auf dem Kongress in ihrem Vorhaben bestärkt, ihren Einsatz für Umwelt- und Klimaschutz fortzuführen. Nach dem "Abschluss der Berechnung unseres ökologischen Fußabdrucks" möchten die Schülerinnen und Schüler weitere Ideen verfolgen.

www.jsg-nv.de

Quelle: RP
 
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