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Neukirchen-Vluyn
Die neue Kita am Flohweg ist am 1. Oktober startklar

Neukirchen-Vluyn. Der Kirchenvorstand von St. Quirinus zeigte gestern die Baufortschritte des Gebäudes, das für 65 Kinder bestimmt ist.

Am Flohweg, in Sichtweite der Firma Trox, entsteht ein neuer Kindergarten in Trägerschaft der St.-Quirinus-Kirchengemeinde. Gestern lud der Kirchenvorstand ein, einen Blick auf den Rohbau zu werfen. Auch einige der Kinder, die ab dem 1. Oktober die Einrichtung besuchen werden, durften schon einmal einen Blick ins Innere werfen. Das Datum ist nun definitiv, nachdem die Fertigstellung mehrfach verschoben werden musste. 65 Kinder werden die fertiggestellte Kindertagesstätte besuchen.

Derzeit führt die katholische Kirchengemeinde noch einen Kindergarten an der Birkenstraße, doch der stammt aus den 1960er Jahren und entspricht einfach nicht mehr den modernen Anforderungen. Es wurde daher erwogen, das Gebäude an Ort und Stelle neu zu bauen, doch dieses Vorhaben stieß auf Probleme, wie Franz Reuter, Mitglied des Kirchenvorstandes, schildert: Das Kreisjugendamt Wesel und der Landschaftsverband Rheinland konnten die entsprechenden Fördergelder nicht bereitstellen. "Begründet wurde dies durch den seinerzeit hohen Finanzbedarf zugunsten des U 3-Ausbaus", berichtet Reuter.

Die Kirchengemeinde entschied sich aus diesem Grund, einen Investor mit ins Boot zu holen, und auch über den Standort an der Birkenstraße dachten die Gremien noch einmal nach. Eine nähere Anbindung der Kita an die Kirche St. Antonius wäre ebenfalls eine gute Sache, befand man.

Daher führten die Vertreter der Kirchengemeinde Gespräche mit der Stadt Neukirchen-Vluyn und erwarb ein Grundstück in der Nähe der der Niederrheinallee, nur 600 Meter von der Kirche entfernt. Das rund 5200 Quadratmeter große Areal war im Dezember 2014 gekauft worden, doch es gab noch längere Genehmigungsverfahren mit der Stadt, dem Bistum Münster und dem Kreis Wesel. Das alles habe "viel Zeit, Nerven und Geduld" aller Beteiligen gekostet, resümiert Franz Reuter.

Der Investor ist Karl Goris aus Rees, der sich sozusagen auf Kindergärten spezialisiert hat, nicht weniger als 30 solcher Einrichtungen hat er als Bauherr errichten lassen. Auch Goris war gestern auf die Baustelle gekommen.

Der Rohbau gibt bereits einen guten Eindruck von der späteren Kita, doch das Außengelände muss noch neu gestaltet werden. Unter anderem wird es in unmittelbarer Nähe des Kindergartens eine Streuobstwiese geben. "Das ist eine vorgeschriebene Ausgleichmaßnahme, weil wir hier auf einer landwirtschaftlichen Fläche bauen", erläutert Franz Reuter.

(s-g)
 
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