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Neukirchen-Vluyn
Dong Open Air: Was das Orga-Team und die Helfer leisten

Neukirchen-Vluyn. Womit beginnt der Tag, wenn zum Orga-Team des Dong Open Air gehört? Sebastian Arnold zählt auf: "Also, der Wertmarkenstand muss geöffnet werden, der Getränkestand auch, die Bühne muss vorbereitet werden." Und er fügt hinzu: "Zum Glück haben wir ein routiniertes Team."

Rund 200 Helfer sorgen dafür, dass es bei dem Rock-Festival auf der Halde Norddeutschland alles rund läuft. Im Backstage-Bereich haben die Helfer ein Auge darauf, dass niemand unbefugt in jene Zelte eindringt, wo die Bands sich aufhalten. "Manche Bands reisen eigens an", berichtet Arnold. "Andere sind in umliegenden Hotels untergebracht, und manche campen sogar hier." Die Anlage auf der Bühne steht jeweils bereit, vor den Auftritten werden die Signale geprüft. "Bei den ersten Songs wird dann ausgepegelt." Heute, Samstag, spielt unter anderem der Headliner des diesjährigen DOA, die Gruppe "In extremo". Dafür wird eine Pyro-Show vorbereitet. Sebastian Arnold ist seit 2001 dabei, als das DOA als Schüler-Event startete. "Die ganze Technik lief damals über eine Steckdose, die sich daheim bei einem unserer Mitorganisatoren befand", erinnert er sich. Ein Dixi-Klo wurde seinerzeit auch aufgestellt. "Das kostete 80 Mark, für 18-Jährige viel Geld", berichtet er amüsiert. "Wir hatten Angst, uns in Schulden zu stürzen." Das klingt witzig, wenn man bedenkt, wie sehr der Aufwand in den vergangenen Jahren gewachsen ist.

Das Dong Open Air steht im Ruf, ein sympathisches Publikum zu haben, das keinen Ärger macht. Arnold hat ein aktuelles Beispiel: "Eine der Bands hatte gestern eine Filmkamera am Mischpult vergessen. Heute fanden sie das Gerät unversehrt an der gleichen Stelle." Die Musiker waren ziemlich beeindruckt, dass niemand von den vielen Menschen auf dem Gelände lange Finger gemacht hatte.

Um die Bands kümmert sich Nadine, eine von zwei Künstlerbetreuern. "Es gibt auch ein Catering-Team. Wir bekommen im Vorfeld von den Bands Listen, in denen zum Beispiel Wünsche wie glutenfreies Essen stehen." Ihre Erfahrungen mit den Rockern, die ja auf der Bühne oft ein wildes Image pflegen, ist ausgesprochen gut: "Die sind wirklich nett."

(s-g)
 
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