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Neukirchen-Vluyn/Brüssel
Florenz: Waffenrecht soll sicher und praktikabel sein

Neukirchen-Vluyn/Brüssel. Das Thema Waffenrecht ist buchstäblich ein heißes Eisen in der öffentlichen Diskussion.

Wie der niederrheinische Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz (CDU) mitteilt, hat das Europäische Parlament nun seine Position zur Änderung der Feuerwaffenrichtlinie verabschiedet. Florenz ist Präsident der parlamentarischen Intergruppe für Bioversität, Jagd und ländliche Aktivitäten.

Die Diskussion habe natürlich unter den Eindrücken der Terroranschläge gestanden, berichtet der Neukirchen-Vluyner. Am Ende habe die Intergruppe sich jedoch "für ein praktikables, sicheres Waffenrecht eingesetzt".

Florenz resümiert: "Nicht die rechtmäßigen Jäger und Schützen sollten mit unsinnigen Verboten angegangen werden, sondern der illegale Waffenbesitz. Dank der fraktionsübergreifenden, guten Arbeit haben wir nun den Weg für ein zeitgemäßes und modernes Waffenrecht mit Augenmaß frei gemacht." Für Jäger und Sportschützen werde sich unterm Strich nicht allzu viel ändern.

Nach der Abstimmung im Binnenmarktausschuss wird am 22. September das Plenum final über die Feuerwaffenrichtlinie abstimmen und die Position des Parlamentes festlegen. Im Anschluss beginnen die Verhandlungen mit dem Rat. Die Intergruppe Biodiversität, Jagd, ländliche Aktivitäten ist ein Zusammenschluss von mehr als 110 EU-Abgeordneten aller Mitgliedstaaten und Fraktionen. Am 1. März 2016 hatte die Intergruppe eine Konferenz zu dem Kommissionsvorschlag für ein neues Waffenrecht organisiert, auf der unter anderem Vertreter der Jäger, der Schützen und der Europäischen Kommission zu Wort kamen.

Quelle: RP
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