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Moers
Hochkamer bekommt Kinderbetreuung

Moers: Hochkamer bekommt Kinderbetreuung
Seit zweieinhalb Jahren betreibt Dorothea Brunnen (links) eine Kinderbetreuung in Alpen. Das Foto vom Januar 2014 zeigt sie mit den Mitarbeiterinnen Anke Trapp und Gina Prümm (rechts) und Kindern. FOTO: arfi (archiv)
Moers. Dorothea und Bernhard Brunnen wollen im Mai die "KiBe Sonnenblume" in der Ortschaft eröffnen. Der Kreis sieht dafür Bedarf. Erzieherin und Tagesmutter kümmern sich zwischen 6 und 21 Uhr um Jungen und Mädchen. Von Stefan Gilsbach

In das Haus Hochkamer Straße 56 soll Anfang Mai neues Leben kommen. Das Ehepaar Dorothea und Bernhard Brunnen lässt das Gebäude gerade umbauen, damit eine neue U-3-Kinderbetreuung entstehen kann. Einen Namen hat das Projekt auch schon: "KiBe Sonnenblume".

Es ist das Elternhaus von Bernhard Brunnen, in dem das neue Angebot entstehen soll. "Wir hatten mit dem Kreis Wesel Kontakt aufgenommen", berichtet das Paar. Dort hieß es, der Bedarf für eine weitere Kinderbetreuungseinrichtung sei vorhanden. Also machen sich beide ans Werk. Erfahrung auf diesem Gebiet haben sie reichlich. In Alpen, wo das Paar wohnt, betreibt es seit zweieinhalb Jahren drei Tagespflegeeinrichtungen, zwei größere und eine kleinere. Unter "größer" ist zu verstehen, dass bis zu neun Kinder betreut werden können, und dieses Angebot soll es auch in Hochkamer geben.

Was Eltern besonders interessieren dürfte, ist die Tatsache, dass die "KiBe Sonnenblume" bereits Betreuung ab 6 Uhr morgens anbietet, in die Abendstunden bis etwa 21 Uhr. Die Brunnens versichern, dass die Betreuung individuell durch pädagogisches und qualifiziertes Fachpersonal erfolgen wird. Das Team wird aus einer Erzieherin und einer erfahrenen Tagesmutter bestehen.

Dorothea Brunnen ist selber zertifizierte Tagesmutter und Erziehungshelferin, doch das Ehepaar kümmert sich, wie in den Alpener Einrichtungen, vornehmlich um die Verwaltung. Sie legen Wert darauf, dass sie bislang alles mit privaten Mitteln, ohne Zuschüsse, möglich gemacht haben. Diesmal jedoch schließen sie nicht aus, dass es einen öffentlichen Zuschuss gibt.

Im Gebäude muss das eine und andere noch fertiggestellt werden. Es soll vor Ort frisch gekocht werden, möglichst gesund natürlich. Die Betreiber wissen, dass Eltern Wert auf Gesundheit und Hygiene legen. "Aus diesem Grund lassen wir die Einrichtung regelmäßig durch das Laboratorium Dr. Berns checken", berichten beide. Eltern können sich auch über die Tatsache beruhigen, dass direkt neben dem Haus eine recht viel befahrene Landstraße liegt. "Der Bereich vor dem Eingang wird gesichert, so dass die Kinder nicht einfach auf die Fahrbahn laufen."

Neben dem Haus soll noch ein kleiner Anbau entstehen, der unter anderem für einen Wickelraum genutzt wird. Einen Schlafraum gibt es natürlich auch. "In Alpen bieten wir ein Treibhaus an, hier möchten wir ein Aquarium einrichten." Wohlgemerkt: ein Aquarium, kein Teich, in den Kinder vielleicht hineinpurzeln könnten. Für Spiel und Spaß biete sich hinter dem Haus ein großes Gelände an.

Quelle: RP
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