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Neukirchen-Vluyn
Hofkult(o)ur: Los entscheidet

Neukirchen-Vluyn. Der Andrang zu der Veranstaltung rund um historische Gehöfte ist so gewaltig, dass die Verwaltung nun die Anmeldung neu organisiert. Von Stefan Gilsbach

Die Veranstaltung Hofkult(o)ur ist einer der Renner im Programm des Neukirchen-Vluyner Stadtmarketings. So beliebt ist die Tour entlang historischer Gehöfte, dass die Plätze meist schon in kurzer Zeit vergeben sind. "Die Nachfrage nach einem der verfügbaren Plätze ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Immer wieder musste vielen Interessierten abgesagt werden, da bereits alle Plätze vergeben waren", teilt die Stadt mit.

Damit jeder Interessierte die gleiche Chance hat, sich für die Hofkult(o)ur in diesem Jahr anzumelden, hat das Stadtmarketing nun das Verfahren geändert. Seit können sich Bürger, die dabei sein möchten, anmelden, und das noch bis zum 1. Juni, 12 Uhr (unter Telefon 02845 391230 und per E-Mail stadtmarketing@neukirchen-vluyn.de). Alle eingehenden Anmeldungen werden gesammelt und "nach dem 1. Juni entscheidet dann das Los, wer sich in diesem Jahr über einen der heiß begehrten Plätze freuen darf". Wer zu den Glücklichen gehört, wird dann vom Stadtmarketing informiert.

In diesem Jahr werden zwei Termine angeboten: der 24. Juni (Start um 16 Uhr) und der 23. September (Start um 14 Uhr). Die Teilnahme für die Radler, die beim Loseziehen Glück gehabt haben, beträgt zehn Euro pro Person.

Wie massiv der Andrang auf die Hofkult(o)ur ist, zeigt die Tatsache, dass bereits gestern (!) sämtliche Plätze - es sind meist um die 30 - schon theoretisch ausgebucht waren. Wer nicht fix genug war, hätte also keine Chance. Das soll nun durch das Losverfahren geändert werden.

"Wir machen diese Veranstaltung seit 2007, und sie war von Anfang an beliebt und rasch ausgebucht", sagt Wirtschaftsförderer Hans-Willi Pergens. "Wir werden oft gefragt, warum wir nicht mehr als zwei Termine im Jahr anbieten, aber das Ganze ist logistisch nicht so einfach. Schließlich arbeiten wir mit den privaten Besitzern der Gehöfte zusammen, und die können wir nicht ständig behelligen." Außerdem soll die Hofkult(o)ur auch etwas Besonderes bleiben.

Im vergangenen Jahr waren der Stratenhof, der Maurische Pavillon der Leyenburg und der Hof der Familie Schrooten am Littardweg die Ziele der Radler. Die Ziele der Tour 2016 werden noch nicht verraten. "Nur so viel sei gesagt: Es gibt interessante Einblicke in Handwerk, Landwirtschaft und Leben vergangener Zeiten. Eine bunte Mischung, die allen Radlern gefallen sollte."

Der Erfolg der Hofkult(o)ur hat auch die Nachbarstadt Kamp-Lintfort aufmerksam gemacht. Dort bietet man inzwischen ein ähnliches Konzept an - unter dem Titel "Landpartie".

www.neukirchen-vluyn.de

Quelle: RP
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