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Neukirchen-Vluyn
Kartoffeln royal

Neukirchen-Vluyn: Kartoffeln royal
"Kartoffeln sind mehr als nur Pommes frites", erklärte Sarah Verhülsdonk, die Rheinische Kartoffelkönigin. Ihr Auftritt am Sonntag war einer der Höhepunkt des Festes auf dem Monterkampshof. FOTO: siwe
Neukirchen-Vluyn. Beim Fest des Lions-Clubs auf dem Monterkampshof in Rayen war auch die Kartoffelkönigin zu Gast. Von Hedi Meinecke

"Alles rund um die Kartoffel" - das Kartoffelfest der Lions-Damen vom Distrikt Rheurdt/Niederrhein in Kooperation mit dem Fliunnia-Club Neukirchen-Vluyn am Wochenende auf dem Monterkampshof übertraf alle in die Veranstaltung gesetzten Erwartungen.

Die milde Herbstsonne spielte ihren Part, das breitgefächerte Angebot war verlockend, und die Besucher kamen in Scharen, sahen, staunten, bewunderten und vor allem schmeckten sie die exquisiten und lukullischen Köstlichkeiten: Kartoffelspezialitäten in allen nur denkbaren Variationen, Brot, Brötchen, Röstis, Salate, Folienkartoffeln, Flammkuchen. Zur Palette gehörten aber auch Kürbisse, Kräuter, Marmeladen, Äpfel, bunte Herbstblumen und eine opulente Kaffeetafel mit selbst gebackenem Kuchen. Zur Erfrischung gab es dann Säfte, Sekt und Wein.

Ein Höhepunkt war der Auftritt der charmanten rheinischen Kartoffelkönigin Sarah Verhülsdonk aus Kevelaer. Sie versteht sich, wie sie betont, "als Botschafterin für die rheinischen Kartoffeln." Sie hob die idealen Voraussetzungen für den Kartoffel-Anbau in dieser Region hervor und unterstrich seine hohe Qualität. "Sie sind gesund und vielseitig", so die frisch gebackene Majestät. Auch sie wolle dafür sorgen, dass die Kartoffel von ihrem Fastfood-Image wegkommt. "Sie ist mehr als nur Pommes frites."

Auch Ralf Eccarius, Präsident von Fliunnia, bemerkt: "Diese Veranstaltung zeigt erneut, welche Bedeutung die Kartoffel für unser Nahrungsangebot hat." Und der Rheurdter Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen verweist darauf, dass "Anlässe wie diese auch dazu geeignet sind, die Renaissance des Bürgertums neu zu beleben." Er schätzt in hohem Maße die Gespräche, die Kontakte. Ein interessiertes Publikum hörte aber auch die Erläuterungen des Imkers Heinz Karp aus Kamp-Lintfort, der über seine Bienenvölker und über die Herstellung und den Verkauf seiner vielen verschiedenen Honigsorten berichtete, die im gesamten europäischen Raum vertrieben werden.

Sabine Mazuch erzählte den Besuchern Wissenswertes über die Schäferei Koop, ihre Bio-Schafzucht und über ihre Herden mit rund tausend Tieren in der Dingdener Heide bei Wesel. Und sie ist überzeugt: "Zum Schäfer-Beruf gehört Leidenschaft." Mit von der Partie waren ebenso die Jugendlichen der Rheurdter Pfadfinder St. Georg und die Korbmachermeisterin Margret Schiffer mit einem ausgefallenen Angebot.

Aufmerksamkeit fand aber gerade auch die Buchliebhaberin Monika Paaßen, die ihre Orimoto-Buchkunst - gefaltete Bücher - vorstellte und erläuterte.

Quelle: RP
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