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Neukirchen-Vluyn
Komische Zeiten in Neukirchen-Vluyn

Neukirchen-Vluyn. Witz und Satire prägt auch 2018 das Kulturprogramm der Stadt. Erstmals dabei sind Wigald Boning und Bernhard Hoëcker. Ein Wiedersehen gibt es unter anderem mit Dauer-Rentner Herbert Knebel, mit Mirja Boes und Frank Goosen. Von Stefan Gilsbach

"Wir haben ein eindrucksvolles Kulturprogramm für die kommende Saison." Stadtsprecher Frank Grusen ist zuversichtlich, dass auch der Spielplan für die Saison 2018 eine gute Resonanz beim Publikum erleben wird. Für die Veranstaltungen in der laufenden Saison stimme das auf jeden Fall.

Gestern wurde von der zuständigen Beigeordneten Margit Ciesielski und Oliver Nickel (XXL-Eventagentur) das neue Programm vorgestellt. Neben den beliebten Kabarett-Veranstaltungen in der Kulturhalle sind darin auch die Stadtfeste und die Veranstaltungen örtlicher Vereine aufgenommen worden.

Die Organisatoren, darunter Agentur-Chef Oliver Nickel, freuen sich, dass auch 2018 wieder viele prominente Gesichter in der Kulturhalle auftreten werden. Darunter sind zwei Comedians, die noch nie in Neukirchen-Vluyn aufgetreten sind: Wigald Boning und Bernhard Hoëcker. Der erstere wurde bekannt in den 90er Jahren durch "Samstag Nacht", der zweite durch die TV-Parodie-Show "Switch". Erste Schritte im Kabarett machte er übrigens beim Bonner "Springmaus"-Ensemble. Ein aktuelles Mitglied des Improvisations-Theaters ist Norbert Freiling, der ebenfalls im kommenden Jahr nach Neukirchen-Vluyn kommt. Er wird im Januar sein Programm "Nimm mich!" vorstellen. Weitere aus dem Fernsehen bekannte Künstler sind Mirja Boes oder Frank Goosen. Boes verspricht gemeinsam mit den "Honkey Donkeys": "Für Geld tun wir alles!" Für Boes ist es nahezu ein Heimspiel, denn sie stammt vom Niederrhein, genauer gesagt aus Boisheim, einem Ortsteil von Viersen. Frank Goosen ist unter anderem durch seine humorvollen Bücher über das Leben im Ruhrpott bekannt geworden, sozusagen eine moderne Gattung von Heimatliteratur. Ein echtes Ruhrpott-Gewächs ist auch Fritz Eckenga, der zunächst als Mitglied des Musik-Kabaretts "N8schicht" bekannt wurde. Auch er wechselt im kommenden Jahr für ein Gastspiel wieder die rechte für die linke Rheinseite. Schon eine Ruhrpott-Legende ist Herbert Knebel alias Uwe Lyko, der in der Kulturhalle unnachahmlich knöttericher Art wieder Gott und die Welt kommentiert. Der vierte Ruhrpott-Künstler im Bunde ist Jochen Malmsheimer, der mit Frank Goosen früher als Duo "Tresenlesen" unterwegs war. Inzwischen ist Malmsheimer als Solist erfolgreich und arbeitet auch als Hörbuch-Sprecher.

Henning Venske, ebenfalls im Programm vertreten, gehört zu jener Klasse von Künstlern, die gern mit dem Begriff "Urgestein" bedacht werden. Venske ist als Schauspieler, Kabarettist und Moderator schon seit den 60er Jahren ein Begriff, er steht für engagierte politische Satire, doch als Moderator der Kindersendung "Sesamstraße" zeigte er auch seine sanfte Seite. In den jüngsten Jahren geht er oft als Duo mit seinem Kollegen Jürgen Busse auf Tour.

Weitere Künstler, die 2018 in Neukirchen-Vluyn gastieren werden sind Christoph Sieber, René Marik, und Florian Schröder.

Das Team des Kulturcafés, Von-der-Leyen-Platz 1, versorgt bei den Veranstaltungen die Besucher mit Getränken und einem Imbiss. Mehr unter www.neukirchen-vluyn.de.

Quelle: RP
 
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