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Neukirchen-Vluyn
Marc Bator radelt für regenerative Energien

Neukirchen-Vluyn: Marc Bator radelt für regenerative Energien
Insgesamt 500 Kilometer fährt Marc Bator mit dem Rad durch NRW. Gestern steuerte er den Solarpark Mühlenfeld an. FOTO: Christoph Reichwein
Neukirchen-Vluyn. Der Nachrichtensprecher und Botschafter der Klimatage NRW besuchte den Solarpark Mühlenfeld. Von Josef Pogorzalek

Er war Tagesschausprecher, er moderiert die Nachrichten auf Sat1. Jetzt ist Marc Bator auch das Gesicht der Klimaexpo NRW, einer Initiative des Landesumweltministeriums. Seit Sonntag fährt er mit dem Rad durchs Land und hält an ausgewählten Klimaschutzprojekten an. Sie gehören zu den insgesamt rund 100 Projekten in NRW, die sich am Freitag und Samstag bei den Klimatagen NRW fürs interessierte Publikum öffnen. Eines davon ist der Enni-Solarpark Mühlenfeld, in dem am Freitag um 14.30 und um 16.30 Uhr Führungen stattfinden.

126 Kilometer hatte Bator gestern in den strammen, glattrasierten Beinen, als er am Solarpark ankam. In Köln habe er das Pinguin-Gehege besichtigt, das mit regenerativen Energien betrieben werde. Von dort steuerte Bator seine Rennmaschine zum Windpark Königshovener Höhe im Braunkohle-Tagebaugebiet Garzweiler, dann ging's an den Niederrhein. Die Tour sei für ihn auch ein "schönes Geschenk", erzählte der 44-Jährige. Er lerne nicht nur viel über die "Vielfalt der Möglichkeiten, wie wir Klimaschutz aktiv betreiben können". Es sei auch eine wundervolle Reise durch ein Land, zu dem er früher kaum Bezug gehabt habe - Bator stammt aus Hannover und lebt in Berlin. Und: Die Tour erlaube es ihm, seiner Leidenschaft, dem Radfahren, zu frönen. Bis zu 7000 Kilometer pro Jahr trete er in die Pedale, früher, als er noch Rennen gefahren sei, seien es sogar 10.000 Kilometer gewesen.

Empfangen wurde Bator am Solarpark unter anderem von Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer und Bürgermeister Harald Lenßen. Der brachte das "Goldene Buch" der Stadt mit, in das sich der Botschafter der Klimatage gleich hinter dem Klompenkönigspaar 2017, eintragen durfte. Details zum Solarpark erfuhr Bator dann von Kai Steinbrich, Technischer Bereichsleiter der Enni. Der Solarpark ist 2013 nach einer vierjährigen Planungs- und Bauphase ans Netz gegangen. Insgesamt 14.600 Photovoltaik-Module erzeugen jährlich 3,5 Millionen Kilowattstunden Strom, genug für 1000 Haushalte. Zum Konzept gehört auch ein Lehrpfad mit Tafeln über verschiedene Arten regenerativer Energien. Im vergangenen Jahr wurde das Konzept von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.

Quelle: RP
 
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