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Neukirchen-Vluyn
Neue Kita soll an der Antoniusschule entstehen

Neukirchen-Vluyn. Rat bringt außerdem Wettbewerb zum Vorplatz am Erziehungsverein auf den Weg. Und: Stadt profitiert von Rekordgewinn der Enni. Von Josef Pogorzalek

An der Antoniusschule in Vluyn soll ein neuer Kindergarten entstehen. Dafür haben sich gestern die Ratsfraktionen geschlossen ausgesprochen. Wie berichtet, benötigt die Stadt dringend neue Kindergartenplätze sowohl für Kinder über drei als auch unter drei Jahren. Die Stadtverwaltung legte gestern im Rat mehrere Vorschläge für mögliche Standorte vor. Da der Mangel an Plätzen gerade im südlichen Vluyn groß ist, gaben die Ratsmitglieder dem Standort an der Antoniusschule den Vorzug.

Unklar ist noch, ob die benötigten Stellplätze für Autos dort angelegt werden können. Verhandlungen mit dem Eigentümer eines benachbarten Grundstückes gestalten sich offenbar zäh. Sollten diese scheitern, soll deshalb geprüft werden, ob sich die Kita-Stellplätze im Bereich des heutigen Fahrradschuppens der Antoniusschule realisieren lassen. Der neue Kindergarten soll zum Jahr 2017/18 fertiggestellt sein, andernfalls lasse sich der Bedarf an Kindergartenplätzen nicht decken, sagte gestern die Beigeordnete Margit Ciesielski. Bis zur Fertigstellung des Neubaus will der Kreis übergangsweise Container für eine Kita-Gruppe am Kindergarten Diesterwegstraße aufstellen. Der Jugendhilfeausschuss des Kreises hat die Mittel dafür bewilligt.

Auf den Weg gebracht hat der Rat den Wettbewerb zur Gestaltung des Vorplatzes am Erziehungsverein (Mozartstraße/Andreas-Bräm-Straße). Planungsbüros sollen Gestaltungsideen erarbeiten und dabei auf Vorschläge zurückgreifen, die bei den unter Bürgerbeteiligung veranstalteten Workshops zum Vorplatz erarbeitet wurden. Letzteres lehnte die CDU ab, weil Fraktionsmitglieder bezweifelten, dass die schriftlich festgehaltenen Workshop-Ergebnisse dem entsprachen, was in den Workshops erarbeitet wurde. Die Fraktion NV Auf geht's lehnte den Wettbewerb sogar komplett ab. Klaus Wallenstein sagte, dass die Stadt die dafür veranschlagten 51.000 Euro nicht habe und dass sowohl die Verwaltung als auch die Fraktionen schon genug zu tun hätten.

Eine gute Nachricht brachte Stefan Krämer, Geschäftsführer der Enni Energie & Umwelt den Ratsmitgliedern. In einem Bericht über das Geschäftsjahr 2015 berichtete Krämer von einem Rekordgewinn in Höhe von 17,9 Millionen Euro. Davon profitiert auch die Stadt Neukirchen-Vluyn als Halterin eines fünfprozentigen Anteils an der Enni. Samt der fälligen Konzessionsabgaben überweist die Enni der Stadt 2,6 Millionen Euro.

Quelle: RP
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