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Neukirchen-Vluyn
Neukirchen-Vluyn radelt auf Platz drei

Neukirchen-Vluyn: Neukirchen-Vluyn radelt auf Platz drei
Vize-Bürgermeister Kurt Best (links im karierten Hemd) löste seine Wettschuld ein, indem er Bürger zu einer Radtour einlud. FOTO: Verwaltung
Neukirchen-Vluyn. Bei der Aktion "Stadtradeln" haben die Teilnehmer aus Neukirchen-Vluyn gut abgeschnitten. Sie ließen unter anderem Moers, Alpen und Xanten hinter sich. Auf Platz eins im Kreis Wesel kamen die Radler der Gemeinde Hamminkeln. Von Stefan Gilsbach

Buchstäblich abgestrampelt haben sich viele Menschen am Niederrhein, um bei der Aktion "Stadtradeln" die eigene Stadt oder Gemeinde nach vorne zu bringen. Bis zum 6. Oktober konnten noch die letzten Kilometer eingetragen werden. Um die Bürger durch ein Vorbild zu motivieren, gab es zudem in den Kommunen jeweils einen "Stadtradel-Star". In Neukirchen-Vluyn war der stellvertretende Bürgermeister Kurt Best. Er gelobte, während der Aktion auf das Auto zu verzichten (die RP berichtete).

Nun liegen die Ergebnisse vor. Die Neukirchen-Vluyner haben im Lokalderby im Kreis Wesel den dritten Platz belegt, mit insgesamt rund 73.000 geradelten Kilometern. Auf Platz eins sind die Bürger von Hamminkeln mit 162.244 Kilometern, gefolgt von den Rheinbergern mit 153.552 Kilometern.

Die Kampagne "Stadtradeln" soll ein Zeichen für den Klimaschutz und die Förderung des Radverkehrs setzen und findet bundesweit statt. Organisator ist das "Klima-Bündnis", ein Netzwerk europäischer Kommunen. Stephan Baur, der Klimaschutzmanager in Neukirchen-Vluyn und Koordinator der Aktion, zeigt sich zufrieden: "Für die erste Teilnahme beim Stadtradeln haben wir ein tolles Ergebnis erzielt und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr." Immerhin hätten die Neukirchen-Vluyner die Nachbarstadt Moers, die ebenfalls am "Stadtradeln" teilgenommen hatte, mit rund 20.000 Kilometern Länge geschlagen. Ebenfalls bei dem Wettbewerb waren die Alpener mit 20.233 Kilometern und die Xantener mit 19.780 Kilometern.

Nach den Schulferien sollen die Hauptpreise vergeben und vor allem auch die aktivsten Schulklassen prämiert werden. Baur und seine Mitstreiter bereiten bereits die Aktion für das kommende Jahr vor und hoffen, dass noch mehr Schulklassen und auch ansässige Betriebe mitmachen.

Eine erfreuliche Bilanz zieht auch der "Star-Radler" Kurt Best. "Zwar waren die Wege mit dem Rad manchmal auch mit leichten Stress verbunden, aber grundsätzlich war das eine gelungene und für mich persönlich lehrreiche Aktion." Auch in der Zukunft will Best für Besorgungen und Erledigungen häufiger das Fahrrad nutzen.

Zuvor musste der Vize-Bürgermeister aber noch eine Wettschuld einlösen. Beim Erntedankfest hatte er jüngst gewettet, dass es nicht gelingen werde, mehr als 20 verschiedene Radtypen vor der Bühne erscheinen zu lassen - also Liegeräder, Elektroräder, Kinderräder und so fort. Doch er musste sich am Ende eines Besseren belehren lassen. Die Wett-Teilnehmer, die ihm den Sieg gekostet hatten, lud er nun zu einer Radtour mit einem Imbiss ein.

Quelle: RP
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