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Neukirchen-Vluyn
Olympischer Geist am Klingerhuf

Neukirchen-Vluyn. Lions-Club, Stadtsportverband und Stadtjugendring lockten am Wochenende zum Sportfest der Vereine. Von Sabine Hannemann

Das Gelände rund um den Neukirchener Klingerhuf erwies sich am Samstag als Treffpunkt für ganz unterschiedliche Aktivitäten. Der Lions-Club Neukirchen-Vluyn hatte zusammen mit dem Stadtsportverband und dem Stadtjugendring zu einem munteren Wettkampf eingeladen, der sich ganz um die olympische Idee drehte, um Ruhm und Ehre.

Nach einem ausgeklügelten System traten die verschiedenen Mannschaften an, um sich in den unterschiedlichen Disziplinen und Altersgruppen zu messen. Nicht immer ernst gemeint gaben sich Wettbewerbe, die unter den Begriff Geschicklichkeit fallen, wie das Schubkarren-Rennen oder ein Dreibeinlauf von zwei Partnern. Fingerspitzengefühl mussten die Mannschaften beim Riesenmikado beweisen. Der sportliche Part wurde mit verschiedenen Ballspielen auf dem Sportplatz oder aber dem Badmintonfeld in der Halle gespielt. Als überaus wehrhaft, individuell und schwer steuerbar erwies sich auf dem Geschicklichkeitsparcours ein altgedientes original Lieferfahrrad mit Ladefläche im vorderen Bereich. "Es fährt einfach nicht so, wie man denkt", sagte dazu Karsten Schürmann vom Stadtjugendring, der sich zusammen mit Karl Kube um das Organisatorische wie Punktewertungen kümmerte.

Alles in allem sei es einfach eine klasse Idee gewesen, eine solche Vereinsolympiade auszurichten, sagen die beiden Ehrenamtlichen. "Wir hatten alle unseren Spaß. Das Ergebnis zählt."

Neben sportlichen Aktivitäten auch mit ruhigen Partien wie einer Runde Skat für die älteren Teilnehmer sollte ein Wissensquiz noch für rauchende Köpfe sorgen. "Wo befindet sich die Spanische Treppe?" hieß es oder aber wann die Friedenseiche in Neukirchen gefällt wurde, wollten die Macher wissen. Und was verbirgt sich hinter dem Kürzel vom TuS Preußen? "Wir haben Körper", hieß es aus den Reihen der Mannschaft des Löschzuges Neukirchen am Abend vor der Party. Die Schubkarre hatte es in sich ebenso wie das Fahrrad mit Ladefläche. ""Von allem war etwas dabei", so Lukas Wagenleiter (21). Gefallen hat Cedric Jagsch (19) das Soccer-Feld auf dem Sportplatz. Untereinander ließen sie sich anfeuern und zu noch besseren Leistungen motivieren.

Siegfried Reimers vom Lions-Club, der im Organisationsteam saß und die Spielabläufe koordinierte, kam am Abend zu einer positiven Bewertung, wie auch Klingerhuf-Chefin Birgit Hirschel, die mit zum Orgateam gehörte. Reimers: "Wir haben erste Erfahrungen gemacht, so dass wir für das nächste Mal in zwei Jahren wissen, welche Stellschrauben zu betätigen sind." Als besonders gut bezeichnete er die Stimmung während der Wettbewerbe. Die Auswahl der Sportarten sei ebenfalls gelungen. Als günstig erwies sich die Idee, mit dem Sportfest der Vereine den Kindertrödelmarkt zu verbinden. Rund um die Rasenfläche breiteten die Kinder ihre Schätze aus, verkauften oder tauschten. Vereine stellten sich vor.

Am Abend folgte die Verkündung der Ergebnisse. Den ersten Platz belegte der Tennisclub Rot-Weiß mit 255 Punkten. Die Teilnehmer fahren nach Brüssel ins EU-Parlament. Der TuS Preußen sicherte sich mit 230 Punkten den zweiten Platz und wird den MSV Duisburg bei einem Spiel erleben. Die Nachbarschaft aus der Dong, die Dongoiden, sicherte sich mit 195 Punkten den dritten Platz und damit den Besuch des Gasometers in Oberhausen.

Quelle: RP
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