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Neukirchen-Vluyn
Richtfest für die Mensa des Schulzentrums

Neukirchen-Vluyn: Richtfest für die Mensa des Schulzentrums
Bürgermeister Harald Lenßen und Dachdeckermeister Hans-Jürgen Meiß unter dem Richtkranz. FOTO: Christoph Reichwein
Neukirchen-Vluyn. Hunderte von Schülern sollen in den Räumen verpflegt werden. Im Rohbau fand gestern die traditionelle Feierstunde statt. Von Stefan Gilsbach

Dieses Wortspiel bietet sich geradezu an: Der Bürgermeister wollte hoch hinaus. Zum Richtfest der künftigen Mensa des Schulzentrums kletterte Harald Lenßen gemeinsam mit Dachdeckermeister Hans-Jürgen Meiß auf ein ziemlich hohes Gerüst und trank, wie die Tradition es verlangt, ein Schnäpschen zum Richtspruch. Anschließend landeten die Gläser klirrend auf dem Boden, auch das ist Tradition.

Von unten verfolgten die Gäste, die zu der Feierstunde im Rohbau gekommen waren, das Ritual droben. Darunter waren Vertreter der Ratsfraktionen, der Schulleitungen und des Architektenbüros. Da just während des Termins der Pausengong ging, konnten auch viele Schüler hinter dem Bauzaun das Ganze verfolgen.

Zuvor hatte Harald Lenßen in einer kurzen Ansprache die Vorgeschichte des Baus erläutert. "Das Ganze hat eine Größenordnung angenommen, die wir nicht erwartet hatten." Hunderte von Schülern sollen in der Mensa eines Tages verpflegt werden. Die Baukosten liegen bei 2,6 Millionen Euro. Derzeit gibt es eine kleine Mensa für den Übergang.

Und die Maßnahme ist nur ein Teil der Sanierungen und Umbauten im Schulzentrum. Zu nennen wäre der neue naturwissenschaftliche Trakt. Der Zustand der alten Räume für Naturwissenschaften im Gymnasium war längere Zeit bemängelt worden. Allerdings musste die Stadt bei den Renovierungen in den Schulen eine Prioritätenliste abarbeiten. Für eine Verzögerung sorgte dann noch Klage eines Bewerbers im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung.

Diese Anbauten werden in der Zukunft sowohl durch das Julius-Stursberg-Gymnasium als auch durch die neue Gesamtschule genutzt. Sie sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres für den Schulbetrieb bereit stehen. Das Bauprojekt hatte im März begonnen, nach einigen notwendigen Abbrucharbeiten war einen Monat später mit dem Rohbau und ersten Maßnahmen im Außenbereich begonnen worden. In den Sommerferien hatte es weitere Abbrucharbeiten gegeben.

Über die Art und Weise, wie man all dies umsetzen soll, hatte es zwischen Stadt, Schulen und Eltern manche Diskussionen gegeben. Verschiedene Bedürfnisse mussten unter einen Hut gebracht werden. "Ich sage offen: Es war schwierig", so Lenßen. Auch auf seiten der Verwaltung seien möglicherweise Fehler gemacht worden. Mittlerweile jedoch werde im Lenkungskreis für die Schulen wieder an einem Strang gezogen. Das Ziel sei es, eine Schullandschaft in Neukirchen-Vluyn zu schaffen, die attraktiv sei und ausstrahle.

Quelle: RP
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