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Neukirchen-Vluyn
Stadt will einen Schul-Architekten einstellen

Neukirchen-Vluyn: Stadt will einen Schul-Architekten einstellen
Bauarbeiten auf dem Gelände des Julius-Stursberg-Gymnasiums, ein Bild aus dem März. Dort gibt es auch weiterhin Umbaumaßnahmen. FOTO: Klaus Dieker
Neukirchen-Vluyn. Der Fachausschuss hat einen Beschluss über die Verwendung der Mittel des Programms "Gute Schule 2020" gefällt.

Vielleicht lag es daran, dass die Mitglieder sich im Urlaub erholt hatten - auf jeden Fall verliefen die Diskussionen im gestrigen Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport ohne große Kontroversen. Auf der Tagesordnung stand auch ein Beschluss über das Förderprogramm "Gute Schule 2020". Aus diesem Topf erhält Neukirchen-Vluyn im Zeitraum von 2017 bis 2020 rund 1,9 Millionen Euro. Die Gelder für 2017 wurden für die Baumaßnahmen am Julius-Stursberg-Gymnasium beantragt. Das soll auch für 2018 und 2019 gelten, doch stellt die Verwaltung in ihrer Vorlage klar, dass dadurch nur die Beantragung der Mittel vereinfacht werden soll: "In die Haushalte 2018 - 2020 werden unabhängig von diesem förmlichen Verfahren für eine gerechte Verteilung und zum Abbau des vorhandenen Sanierungsstaus zusätzliche Mittel für Sanierungen und Reparaturen an allen städtischen Schulen eingestellt." Für 2020 soll die Sanierung des Flachdachs der Gerhard-Tersteegen-Grundschule I die Grundlage für den Antrag sein.

Wegen der zahlreichen Sanierungen und des kleinen Zeitfensters, soll eine neue Architektenstelle im Hochbauamt eingerichtet werden. Dies sei eine "zeitlich begrenzte Personalaufstockung". Die Kosten werden indirekt durch die Landesförderung gedeckt. "Muss es unbedingt ein Architekt sein?", fragte CDU-Fraktionsvize Dr. Heiko Haaz. Margit Ciesielski, die zuständige Beigeordnete, erklärte: "Bei der Ausschreibung der Stelle werden wir die nötigen Qualifikationen noch genauer benennen."

Den Jahresbericht der Musikschule trug deren Leiter Steffen Molderings vor. Die Einrichtung hat um eine Erhöhung des städtischen Zuschusses gebeten, weil man die Preise nicht erhöhen möchte. Das könnte Schüler abschrecken. Außerdem möchte Schule die Regelung, dass 90 Prozent der Schüler aus Neukirchen-Vluyn kommen sollen, gerne abschaffen. CDU und SPD zeigten gestern Verständnis für diesen Wunsch. Der Beschluss wird aber erst im Rat fallen.

(s-g)
 
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