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Neuss
300.000 Euro investiert: Endlich skaten am Rennbahnpark

Neuss. Szenefremde Menschen, die sich mit den Jugendlichen an der neuen Skateanlage am Rennbahnpark darüber unterhalten, welche Attraktion sie am meisten feiern, werden fragend dreinblicken: Kidney-Bowl, Taco und Flagtap, Banks, Transitions, Ledges und eine zentrale Funbox. Nein, das sind keine Kandidaten für das Jugendwort des Jahres, sondern verschiedene Teile des neuen Skateparks, der seit gestern genutzt werden kann. Zahlreiche Jugendliche kamen, um mit Skateboard, BMX oder Inlinern über den Beton zu rollen. Auch Bürgermeister Reiner Breuer und Jugend- und Sozialdezernent Ralf Hörsken machten sich ein Bild vom fertiggestellten 300.000-Projekt.

Skater Yannik Turnau lobte die Anlage bereits nach der ersten Nutzung in den höchsten Tönen. "Früher musste ich immer nach Düsseldorf fahren, um zu skaten. Das kann ich mir jetzt sparen", sagte der Kaarster, der die Verantwortlichen dafür lobte, Beton statt Asphalt verwendet zu haben.

Ralf Hörsken zeigte sich ob des regen Andrangs der Skater "überwältigt" und erinnerte an die ausführlichen Planungen. "Die Jugendlichen konnten die Auswahl der verschiedenen Elemente mitbestimmen", sagte der Dezernent. Laut Ann Christin Kaup vom städtischen Jugendamt hätten die Skater auch darauf geachtet, verschiedene Schwierigkeitsgrade bei der Auswahl zu berücksichtigen, so dass auch ungeübtere Skater auf ihre Kosten kommen.

Ursprünglich hatte der Park bereits im Juni eröffnet werden sollen. Durch die Starkregenfälle im Frühjahr war es jedoch zu Verzögerungen bei den Betonierungsarbeiten gekommen. Ein neuer Plan sah vor, dass die Anlage Ende August genutzt werden kann. Die Anlage wurde auf einer Fläche von 950 Quadratmetern errichtet, 700 Quadratmeter davon sind Skatefläche. In der Nähe gibt es einen Grillplatz, eine Multifunktionsfläche - zum Beispiel, um dort Boccia zu spielen - und eine Beachvolleyballanlage.

(jasi)
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