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Neuss
6000 Besucher verfolgten die EM-Spiele in der Eishalle

Neuss. Mit dem Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich endete am Donnerstagabend auch das Public Viewing der Stadtwerke Neuss für diese Europameisterschaft. Zum Finale zwischen Portugal und den französischen Gastgebern am Sonntag (21 Uhr) wird kein "Rudelgucken" veranstaltet, wie Jürgen Scheer jetzt bestätigte. Der Stadtwerke-Sprecher zieht nach sechs EM-Übertragungen in der Eissporthalle eine positive Bilanz: "Insgesamt haben 6000 Besucher die Spiele in der Halle verfolgt. Wir sind zufrieden, es ist alles klasse gelaufen."

Kurz vor Start der EM hatten sich die Stadtwerke Neuss und der Veranstalter Marc Pesch dazu entschieden, das ursprünglich für draußen geplante "Rudelgucken" aufgrund des wechselhaften Wetters vorerst nach drinnen in die Eishalle zu verlegen. Da sich das Wetter nicht wesentlich besserte, fanden alle Übertragungen drinnen statt.

Wenig verwunderlich ist, dass der Top-Zuschauerwert von 1300 im Viertelfinale gegen Italien erreicht wurde. "Das Spiel war an einem Samstagabend, also hatten die meisten Besucher am nächsten Tag frei - darum war es entsprechend gut besucht", sagt Veranstalter Marc Pesch, der besonders die friedliche Atmosphäre während der Übertragungen hervorhebt. Viele Familien mit Kindern seien unter den Gästen gewesen. Zwar könne er sich immer den ein oder anderen Zuschauer mehr vorstellen, aber grundsätzlich zöge er ein positives Fazit.

Auch für 2018, wenn die Weltmeisterschaft in Russland stattfindet, möchte Pesch wieder mit den Stadtwerken ins Gespräch kommen. "Da gilt es aber zunächst die genauen Anstoßzeiten abzuwarten. Spiele zwischen 18 und 21 Uhr sind sicher interessant", sagt der Event-Planer, der zudem darauf aufmerksam macht, dass sich die Eissporthalle nicht nur fürs Public-Viewing bestens eignet: "Sie hat sich während des Turniers bewährt - und sie könnte noch für viele andere Veranstaltungen genutzt werden."

(jasi)
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