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Neuss
Abschied vom toten Bassisten

Neuss: Abschied vom toten Bassisten
Die Trauerfeier für Hajo Schröder ist am Donnerstag. FOTO: Soundconvoy
Neuss. "Soundconvoy" organisiert für seinen Mitgründer Konzert in der Wetthalle.

Die Neusser Musikszene sagt "Auf Wiedersehen": Mit einem Konzert soll am Montag, 14. Dezember, Abschied von Hans-Joachim "Hajo" Schröder genommen werden, der heute vor 14 Tagen im "Theater der Träume" mitten im Lied leblos auf der Bühne zusammengebrochen war. Der Bassist der Partyband "Soundconvoy" wurde nur 59 Jahre alt.

Das Konzert wird nun doch nicht im "Hamtorkrug" stattfinden, sondern in der Wetthalle an der Galopprennbahn. "Damit niemand abgewiesen werden muss", wie Band-Leader Rolf Vogels betont. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist schon eine Stunde früher. Der Eintritt ist frei.

Die Idee zu diesem Konzert war direkt nach dem tragischen Tod des Band-Gründers geboren worden. Und die Resonanz darauf war groß, wie Vogels erklärt. Der Berufsmusiker Schröder, der zusammen mit ihm und Bert Hollmann 1981 den "Soundconvoy" auf die Reise schickte, hatte zuvor in der Band "Mayflower" mitgespielt. Das sei seine erste Kapelle gewesen, sagt Vogels - und sie tritt nun noch einmal in ihrer Erstbesetzung auf. Sogar die erste Sängerin kann noch einmal auf die Bühne zurückkehren. Sie lebt inzwischen in Kanada, ist aber zufällig gerade in der alten Heimat. Zu hören ist natürlich auch der "Soundconvoy" selbst, der auch viele von den Musikern auf die Bühne bringt, die jemals mit der Band gespielt haben. Einige werden auch als Solisten zu hören sein. Auf der Position des Bassisten ist Andreas Lüppertz zu hören, der beim Soundconvoy einspringt und sonst bei den "Realtones" Musik macht. Über eine dauerhafte Besetzung sei noch nicht entschieden, sagt Vogels.

Die Trauerfeier für Hans-Joachim Schröder beginnt am Donnerstag, 10. Dezember, um 11 Uhr in der Kapelle des Hauptfriedhofes. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Termin im Familienkreis.

(-nau)
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