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Neuss
Ärger über abgeschaltete Straßenleuchten

Neuss. Für Bert Schmitz und weitere Anwohner ist die nächtliche Situation auf dem Konrad-Adenauer-Ring ein Ärgernis. In den Abschnitten von Rheydter Straße bis Klever Straße und von der Klever Straße bis Steinhausstraße schaltet die Stadt die Straßenbeleuchtung auf dem Konrad-Adenauer-Ring nämlich ab 24 Uhr ab. Eine Sparmaßnahme, die bereits seit Jahren existiere, wie Pressereferentin Miriam Hartig auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte. Diese Maßnahme kann Schmitz jedoch nicht nachvollziehen. "Wenn an dieser Hauptverkehrsstraße gespart wird, dann muss dies an anderen Stellen der Stadt auch geschehen", argumentiert der Anwohner.

Besonders die dunkle Bahnunterführung auf dem Konrad-Adenauer-Ring zwischen Klever Straße und Kreuzung Rheydter Straße ist Schmitz und seinen Nachbarn ein Dorn im Auge. Zwar gibt die Stadt an, dass der Bereich vor und hinter der Eisenbahnbrücke beleuchtet sei, das Tiefbaumanagement wolle die Situation in der Dämmerung aber am heutigen Donnerstag überprüfen.

Schmitz erinnert sich noch gut daran, dass seine Tochter, als diese noch im Elternhaus wohnte, die Route früher häufig genutzt hat. "Ich habe mir immer Sorgen gemacht - und anderen Eltern wird es heute genau so gehen", sagt der Anwohner. "Wenn nicht gerade ein Auto durch die Unterführung fährt, ist es stockfinster." Die Stadt betont, dass der Kreuzungsbereich Konrad-Adenauer-Ring und Rheydter Straße selbst beleuchtet ist.

(jasi)
 
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