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Neuss
Auf die Räder, fertig, los

Neuss: Auf die Räder, fertig, los
Den Startschuss für den Radwandertag gab gestern die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Hohlmann (SPD) FOTO: Andreas Woitschützke
Neuss. Beim 25. Niederrheinischen Radwandertag konnten Radler gestern den Rhein-Kreis erkunden. Von Vera Straub

Rund 53 Kilometer führen durch Neuss nach Rommerskirchen und Dormagen - eine gute Gelegenheit, die Städte im Rhein-Kreis kennenzulernen, dachten sich Waltraud und Hans-Peter Claßen. "Wir fahren sehr gerne mit dem Rad. Bei uns in Schwalmtal kennen wir schon alles, deswegen sind wir nach Neuss gekommen." Das aktive Paar hat sich vor einiger Zeit hochwertige E-Bikes angeschafft, die es ermöglichen, auch lange Strecken entspannt zurückzulegen. "Erst vor kurzem sind wir in der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs gewesen, das war auch sehr schön."

Zu ihnen gesellten sich noch einige weitere Radfahrer, die am 25. Niederrheinischen Radwandertag teilnehmen wollten. "Wir haben den Radwandertag immer mit Neuss Marketing, der Kreisverwaltung und der Stadt Krefeld als Hauptausrichterin geplant", erzählte ADFC-Sprecher Heribert Adamsky. Schon im Januar ging es los, im März standen die Routen grob fest, dann ging es an die Detailplanung. "Wir versuchen stets, den Radfahrern möglichst schöne Wege im Grünen zu zeigen", sagte Adamsky. Eine Karte, GPS-Daten fürs Navi sowie weiße Pfeile aus umweltfreundlicher Sprühkreide wiesen den Weg. "Weil sich die Sprühkreide bei Regen abwäscht, mussten wir in den letzten Tagen und auch heute morgen noch einmal nacharbeiten. Aber wir sind zuversichtlich, dass alle den Weg finden."

Den Startschuss gab die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Hohlmann (SPD), die sichtlich begeistert von dem Niederrheinischen Radwandertag war: "Ich freue mich, heute ein Jubiläum eröffnen zu dürfen. Alle reden derzeit vom Fußball, gestern war kaum etwas anderes zu hören. Und wenn jemand überhaupt vom Radfahren spricht, dann geht es nur darum, ob bekannte Touren an Neuss vorbeikommen oder nicht."

Sie begrüßte Familien, aber wenige kleine Kinder - und das, obwohl der ADFC extra eine 2,5 Kilometer lange Rätselrallye für Familien ausgearbeitet hat, die auch kleine Kinder mit dem Laufrad bewältigen können. Insgesamt zwölf Aufgaben galt es gestern zu lösen, die sich auf Dinge zwischen dem Start im Rosengarten an der Selikumer Straße und dem Ziel am Kloster Immaculata bezogen, wo das Burundi-Fest stattfand.

Am Abend konnten dann alle Fahrradfahrer, die mindestens drei Stempel auf ihrer Teilnehmerkarte vorweisen konnten, an der großen Tombola teilnehmen. Und auch die Teilnehmer an der Rätselrallye durften sich über viele verschiedene Preise freuen.

Quelle: NGZ
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