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Neuss
Ausländeranteil im Rheinpark-Center: 39,7 Prozent

Das ist das Rheinpark-Center in Neuss
Das ist das Rheinpark-Center in Neuss FOTO: Woitschützke, Andreas
Neuss. In Holzheim leben 7035 Bewohner, in "Am Kreitz" nur 45. Das ist einer Sonderauswertung des Amts für Wirtschaftsförderung zu entnehmen. In ihr wurden sogenannte Wohnplätze untersucht - Ortsteile oder Blöcke, die besonders häufig nachgefragt werden, die aber kleiner sind als statistische Bezirke, teilt das Amt mit.

Insgesamt hat es 27 solcher Wohnplätze in Neuss ausgemacht, die räumlich geschlossen und dauerhaft bewohnt, aber ein politisch unselbstständiger Teil einer Gemeinde sind. Da sie auf historischen Siedlungskernen aufbauen, befinden sie sich nach Auskunft der Wirtschaftsförderer überwiegend im locker bebauten Süden. Das nördliche Stadtgebiet sei so gleichmäßig und dicht bebaut, dass dort eine Aufteilung in Wohnplätze weder sinnvoll noch möglich sei. Die Furth zum Beispiel findet sich daher in der Sonderauswertung nicht wieder.

In den 27 ausgemachten kleinen Stadteinheiten leben insgesamt rund 48 100 Neusser. Zu den größten Wohnplätzen zählen neben Holzheim auch Allerheiligen (6439 Einwohner) und Norf (5223), wobei Derikum (5149) wiederum gesondert aufgelistet ist. Zu den kleinsten Wohnplätzen gehören auch Gruissem (69 Bewohner) und Minkel (88).

Der Wohnplatz mit dem größten Ausländeranteil, nämlich 39,7 Prozent, ist das Rheinpark-Center. Die wenigsten Zuwanderer leben in Gier (1,9 Prozent). Allerheiligen ist der Wohnplatz mit dem meisten ledigen Bewohnern (2796). Die meisten Verheirateten (3489), aber auch die meisten Geschiedenen (544) wohnen in Holzheim. Bezogen auf die Religionszugehörigkeit leben die meisten Katholiken in (3747) in Holzheim, die meisten Protestanten in (1257) in Allerheiligen.

(sug)
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