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Neuss
Ausschuss stimmt Kita-Bedarfsplan zu

Neuss. In seiner jüngsten Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss dem Bedarfsplan Kindertagesbetreuung für 2017/2018 zugestimmt. "Auch, wenn es noch viel zu tun gibt", wie der SPD-Stadtverordnete Marc Vanderfuhr sagte. Man habe in den vergangenen Jahren zwar einiges erreicht, was die Betreuungsquote bei U3 und Ü3 angeht. In einigen Stadtteilen herrsche jedoch akuter Handlungsbedarf. Als Beispiele nannte Vanderfuhr Hoisten, Speck/Wehl und Helpenstein. "Dort liegt die U3-Versorgungsquote bei nicht mal 25 Prozent. Das muss von anderen Stadtteilen abgefedert werden."

Ralf Hörsken, Dezernent für Ordnung, Jugend und Soziales, bestätigte: "Wir werden einen enormen Ausbaubedarf haben und zwei plus X Kitas pro Jahr bauen müssen, um den Bedarf zu decken." Da dies allein mit städtischen Kräften nicht zu stemmen sei, werde die Verwaltung in Zukunft nicht drum herum kommen, Maßnahmen von Dritten umsetzen zu lassen. "Auch, wenn es günstiger wäre, wenn es mit städtischen Kräften geleistet würde."

Hörsken betonte jedoch gleichzeitig, dass der Umstand, weshalb die Stadt Neuss der Kita-Ausbauplanung "hinterherhechelt", eigentlich ein positiver sei. "Neuss ist eine wachsende Stadt und eine Stadt der Kinder. Diese wachsenden Zahlen sind keine Selbstverständlichkeit in anderen Städten."

Zu Beginn des Kindergartenjahres 2017/2018 stehen in der Stadt Neuss insgesamt 1303 U3- und 4869 Ü3-Plätze in den 91 Kindertagesstätten - inklusive der Provisorien an der Holbein- und Lutherstraße - sowie 449 U3-Plätze bei 152 Tagesmüttern und -vätern zur Verfügung.

(jasi)
 
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