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Neuss
Bauverein schafft 104 neue Wohnungen

Neuss: Bauverein schafft 104 neue Wohnungen
So könnten die neuen Gebäude Am Hohen Weg - von der Römerstraße aus betrachtet - einmal aussehen FOTO: Schmale Architekten
Neuss. In der Nordstadt tut sich was. Der Bauverein plant an der Römerstraße und Am Hohen Weg neue Mietwohnungen, zudem werden Bestandsgebäude saniert. Neben der Nordstadt wird auch in Weckhoven neuer Wohnraum geschaffen. Von Andreas Buchbauer

Der Neusser Bauverein wird neuen, bezahlbaren Wohnraum in der Nordstadt schaffen. Durch vier Neubauten Am Hohen Weg sowie den Ausbau von Dachgeschossen an der Römerstraße sollen insgesamt bis zu 78 zusätzliche Mietwohnungen entstehen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Aufsichtsrat des Neusser Bauvereins der Beschlussvorlage des Vorstands zugestimmt. Ebenfalls im Paket: die Umgestaltung eines Mehrfamilienhauses an der Josef-Wirmer-Straße in Weckhoven. Dort sollen 26 Mietwohnungen entstehen.

Der Neusser Bauverein investiert in diese drei Projekte rund 21 Millionen Euro. Der Schwerpunkt liegt in der Nordstadt, dort sind zudem - ebenso wie in Weckhoven - Sanierungsmaßnahmen geplant.

Am Hohen Weg sollen vier Mehrfamilienhäuser in viergeschossiger Bauweise entstehen. "Zurzeit sind die Gebäude mit je zwölf Wohnungen geplant", sagt Heiko Mülleneisen, Sprecher des Neusser Bauvereins. Es sollen Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit bis zu 62 Quadratmeter Größe entstehen, der Mietpreis soll 5,75 Euro pro Quadratmeter betragen.

Noch sind die Planungen allerdings nicht final abgeschlossen, so dass zu den 48 Wohnungen möglicherweise noch das ein oder andere Appartement hinzukommen könnte. Der Bauverein plant daher mit rund 50 neuen Mietwohnungen Am Hohen Weg. "Alle Wohnungen werden öffentlich gefördert sein", erklärt Frank Lubig, Vorstandsvorsitzender des Neusser Bauvereins. Die Gebäude werden parallel zur Römerstraße errichtet, die Grünflächen zwischen den Häusern dort sollen erhalten bleiben. "Die dortigen Bestandsgebäude mit 136 Wohnungen werden schon ab Ende dieses Jahres saniert", teilt Lubig mit. Geplant sind die Instandsetzung der Fassaden, die Erneuerung der Balkone, die Sanierung der Hauseingänge sowie die Verschönerung der Außenanlagen. Die gesamte Maßnahme inklusive Neubauten soll bis Ende 2020 abgeschlossen werden.

An der Römerstraße sind zudem die Dächer der Bestandsgebäude sanierungsbedürftig. "Das haben wir zum Anlass genommen, um auch dort zusätzlichen neuen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen", erklärt Lubig. Der Plan: Es sollen 30 neue Dachgeschosswohnungen mit modernen Schnitten und Dachterrassen entstehen. Zur geplanten Größe gibt es jedoch noch keine Angaben, da die Planungsphase laut Heiko Mülleneisen noch läuft. Der Baubeginn ist allerdings für Anfang kommenden Jahres geplant. Die Sanierung von Fassaden, Balkonen, Treppenhäusern und Hauseingängen ist auch dort vorgesehen. Zur Maßnahme in der Nordstadt kommt noch die Umgestaltung eines Mehrfamilienhauses an der Josef-Wirmer-Straße in Weckhoven hinzu. Auch dort wird das Gebäude laut Lubig komplett saniert. "Der Start dafür ist für Anfang 2018 vorgesehen", erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Insgesamt plant der Neusser Bauverein jedoch bereits die Zukunft. In den kommenden Jahren sollen mehr als 1000 neue Mietwohnungen in Neuss entstehen. Das Investitionsvolumen wird mit rund einer halben Milliarde Euro kalkuliert. Nun wird zunächst auf dem Areal an der Römerstraße und Am Hohen Weg sowie in Weckhoven gebaut beziehungsweise der Bestand saniert.

Quelle: NGZ
 
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