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Neuss
Bei Tempo-30-Zonen sieht sich Neuss gut aufgestellt

Neuss. Die Stadt Neuss reagiert verhalten auf den Vorstoß aus dem Bundesverkehrsministerium, das die Einführung von Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen erleichtern möchte. Laut Minister Alexander Dobrindt sollen die Kommunen zum Beispiel rund um Altenheime und Krankenhäuser ohne hohe Hürden Tempo-30-Zonen einrichten können.

Norbert Jurczyk, stellvertretender Leiter des Amts für Verkehrslenkung im Rathaus, betont, dass Neuss bereits gut aufgestellt sei. "Auch im derzeitigen Rahmen konnten wir das, was wir uns vorgenommen haben, bereits mit Sinn und Verstand durchsetzen", sagt er. Abseits der Hauptverkehrsstraßen gelte in Neusser Wohngebieten flächendeckend Tempo 30, auch für besonders sensible Bereiche - zum Beispiel im Bereich von Schulen - seien in der Vergangenheit bereits Lösungen gefunden worden. "Es gibt zwar immer Wünsche nach mehr Tempo-30-Zonen", sagt Jurczyk. "Man muss aber auch stets sehen, wo es wirklich sinnvoll ist."

(abu)
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