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Flucht von Neuss nach Dormagen
Polizei fahndet mit Hubschrauber nach Unfallfahrer

Neuss/Dormagen: Polizei fahndet mit Hubschrauber nach Unfallfahrer
Der 26-Jährige ließ den schwer beschädigten Wagen stehen und flüchtete. Die Polizei fahndete mit einem Hubschrauber nach ihm. FOTO: Polizei Neuss
Neuss. In der Nacht zu Donnerstag ist ein Mann nach einem schweren Unfall in Neuss geflüchtet. Die Polizei setzte zur Verfolgung auch einen Hubschrauber ein. In Dormagen wurde der Mann gestellt.

Laut Polizei hatte der 26 Jahre alte Tatverdächtige gegen 1.30 Uhr im Kreisverkehr Kreisstraße 33 / August-Macke-Straße die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Er kam von der Fahrbahn ab und touchierte eine Barke, fuhr über eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine Straßenlaterne.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, ließ der Mann den schwer beschädigten Wagen stehen und flüchtete zu Fuß. Ein Anwohner, der durch den lauten Knall aufmerksam geworden war, informierte die Polizei. Gleichzeitig verfolgte er den Flüchtigen auf der K33 in Richtung Rosellen, verlor ihn aber aus den Augen.

Da die Polizei zunächst nicht ausschließen konnte, dass sich der Mann bei dem Unfall verletzt hatte und die Hintergründe der Flucht unklar waren, wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um nach dem Flüchtigen zu fahnden.

Schließlich stellten die Beamten den 26-Jährigen in Dormagen-Nievenheim. Er war in einem zweiten Auto unterwegs, das frische Beschädigungen aufwies, die vermutlich von einem weiteren, noch unbekannten Unfall stammen. Der Mann stand unter Alkoholeinwirkung und war leicht verletzt. Ihm wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Beamte des Neusser Verkehrskommissariats haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Ermittler bitten mögliche weitere Betroffene, die Beschädigungen an ihren Fahrzeugen zwischen Neuss-Rosellen und Dormagen-Nievenheim feststellen, sich unter der Telefonnummer 02131-3000 zu melden.

(lsa)