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Festnahme bei Termin im Polizei-Präsidium
Zwei Neusser Schüler wollten wohl Kiosk überfallen

Neuss. Ein Schüler sollte bei der Neusser Polizei zu einem Hausfriedensbruch aussagen. Ein Freund begleitete ihn. Dumm nur: Nach ihnen wurde mit Fahndungsfotos gesucht. Beamte erkannten sie wieder. 

Die Neusser Polizei konnte am Mittwoch zwei 16- und 17-Jährige festnehmen, die Ende November versucht haben sollen, einen Kiosk in der Annostraße zu überfallen. Dabei hatten beide mit Schals vermummt und mit einem Messer bewaffnet den Laden betreten, diesen aber unverrichteter Dinge wieder verlassen, nachdem der Kioskbesitzer nicht im Verkaufsraum stand, sondern den Vorfall aus einem Hinterraum über die Überwachungskamera verfolgte. 

Schüler sollten befragt werden

Beim Ermittlungserfolg half der Polizei nun zum einen ein Fahndungsfoto, auf dem Zeugen die beiden Männern wiedererkennen und den Beamten namentlich nennen konnten. Und zum anderen ein Vernehmungstermin, zu dem einer der Verdächtigen just am Mittwoch auf dem Polizeipräsidium erschien - und seinen mutmaßlichen Mittäter direkt mitbrachte.

Der 16-Jährige sollte bei dem Termin zu einem Hausfriedensbruch befragt werden, ein 17-jähriger Kumpel begleitete ihn. Kurzerhand wurden die beiden Schüler von den Ermittlern mit den Fahndungsfotos vom versuchten Kioskraub konfrontiert und legten daraufhin ein Teilgeständnis ab.

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Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten Kleidung sicher, die möglicherweise während der Tat getragen wurde. Die beiden Jugendlichen wurden nach ihren Vernehmungen in die Obhut der Eltern übergeben. Die Ermittler wollen nicht ausschließen, dass die beiden auch für andere Taten in Betracht kommen und ermitteln deshalb weiter. 

(cbo)