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Neuss
Brücken-Aufzug wird vorerst nicht repariert

Neuss. Gesucht wird nach einem wirksamen Konzept gegen die ständigen Vandalismus-Schäden.

Der Aufzug an der Pierburg-Brücke ist defekt - und bleibt es auch vorerst. Und das so lange, bis klar ist, wie dem ständigen Vandalismus vorgebeugt werden kann. Das teilte Stadtsprecher Tobias Spange auf Anfrage mit. Es ist ein leidiges Thema: Gedacht war der Lift an der Pierburg-Brücke für Rollstuhlfahrer, ältere Menschen mit Rollator oder Eltern mit Kinderwagen. Ihnen sollte damit der Zugang zu dem 110 Meter langen und 250 Tonnen schweren Bauwerk, das als Visitenkarte des Neusser Hafens gilt, ermöglicht werden.

Doch die meiste Zeit stehen die potenziellen Nutzer davor und schauen in die Röhre oder besser gesagt, auf einen Aufzug, der nicht genutzt werden kann. Mehrmals ist er bereits repariert worden. Doch nie hielt das lange vor. Wie die Stadt mitteilte, liege die Ursache in den meisten Fällen reine Zerstörungswut. Und nun ist erst einmal Schluss mit den regelmäßigen kostenintensiven Reparatur-Arbeiten. "Es wird jetzt erst einmal überprüft, wie man den Vandalismus-Schäden wirksam vorbeugen kann", erklärte Spange. Wie lange es dauern wird, bis ein Konzept da ist, konnte er nicht sagen. Und so können die, die den Aufzug eigentlich nutzen sollen, nur abwarten und sich den Aufzug nur ansehen.

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(goe)
 
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