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Neuss
Schlicherumer feiern ihren König

Neuss. König Oliver I. Fink erlebte beim Schützenfest ein intensives Wochenende.

Proklamation und Königsparade - das sind wohl die Höhepunkte im Leben eines Schützenkönigs. Das ist auch bei Oliver I. Fink nicht anders, der am Samstagabend im Festzelt in Amt und Würden eingeführt wurde und gestern Nachmittag zusammen mit vielen Zuschauern, Vertretern der Stadt Neuss und natürlich mit seiner Königin Natalie die Parade abnahm.

Aber ganz besonders, das gibt der Schützenkönig dann doch zu, freute er sich auch auf den Sonntagabend. Wenn nämlich sein Königszug "Treue Borschte" das Zelt nutzt, um "ein bisschen Show zu machen", wie Fink lachend sagt. Was genau seine Schützenfreunde einstudiert haben, blieb bis zum Schluss eine Überraschung. Wobei sich Fink schon vorab amüsierte bei dem gedanken, dass er als König nun das erlebt, was er in den Jahren zuvor für seine Vorgänger auf die Beine gestellt hat. Oliver Fink selbst hat nämlich vor 18 Jahren diesen Brauch des "Ein-bisschen-Show-machen" am Sonntagabend des Schützenfestes für den König ins Leben gerufen. "Viele andere Züge machen das inzwischen auch", sagt Fink und weiß auch, dass mancher gar einen Künstler verpflichtet.

Mit dem bisherigen Verlauf der Festtage ist Fink jedenfalls ehr zufrieden. "Samstagabend hat sich das Zelt zwar erst um 22 Uhr gefüllt", sagt er, "aber dann wurde richtig gefeiert." Das Fußball-Pokalspiel am Samstag war für einen frühen Start nicht gerade förderlich, und der Schützenkönig hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn es nicht ganz so heiß gewesen wäre.

(hbm)
 
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