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Neuss
Das "Lukas" versorgt 110.000 Patienten im Jahr

Neuss. Um knapp 110.000 Patienten - davon 28.600 stationär - medizinisch versorgen zu können, musste die Zahl der Mitarbeiter um 3,3 Prozent auf jetzt 1450 erhöht werden; wodurch die Personalaufwendungen um 5,7 Prozent auf 72 Millionen Euro kletterten.

Das geht aus dem jüngsten Bericht des städtischen Lukaskrankenhauses hervor, den der Verwaltungsratsvorsitzende Thomas Nickel und Geschäftsführer Nicolas Krämer jetzt für das Geschäftsjahr 2015 vorlegten. Das kommunale Krankenhaus steigerte seinen Umsatz auf 117 Millionen Euro und verbesserte den Überschuss auf 1,4 Millionen Euro; plus 4,4 Prozent. Die Finanzlage sei im Vorjahr durch Investitionen in Höhe von 7,5 Millionen Euro geprägt worden, heißt es weiter in der Presseerklärung von gestern.

Das Krankenhaus an der Preußenstraße ist Kernstück im Rathaus-Tochterunternehmen Städtische Kliniken Neuss - Lukaskrankenhaus -, das sich mit der Rheintor Klinik, dem Pflegeheim Herz-Jesu, dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und den neun in der "LuKiTa" zusammengeschlossenen Kindertagesstätten zum "Sozialkonzern" der Stadt Neuss gemausert hat. Hinzu kommt auch noch das Bildungsinstitut für Pflegeberufe, das die Neusser gemeinsam mit den Rhein-Kreis-Neuss-Kliniken betreiben. Zusätzlich bündelt das "Lukas" die Versorgung anderer Krankenhäuser in den Tochterunternehmen PK Privatklinik Neuss GmbH und in der Krankenhaus Service GmbH Neuss.

Das Konzernergebnis liegt bei einem Umsatz von 131 Millionen mit 1,9 Millionen Euro um satte 30,7 Prozent über dem Ergebnis von 2014. "Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt", sagt Krämer angesichts der jüngsten Kennzahlen. Der Kaufmännische Geschäftsführer wertet die Bilanz-Ergebnisse seines Hauses als "überaus positiv", sieht aber in der Wirtschaftlichkeit "nicht das übergeordnete Ziel". Überschüsse seien erforderlich, "um investitions- und damit zukunftsfähig zu bleiben." In den Kanon der positiven Nachrichten passe, dass es gelungen sei, mit den Kostenträgern - Krankenkassen - "eine überdurchschnittliche Steigerung des Budgets für 2016 zu vereinbaren".

(lue-)
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