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Neuss
Das Swissôtel von oben bis unten

Neuss. In der Reihe "Neusser Räume" von Neuss Marketing und NGZ wurden die Teilnehmer durch das Vier-Sterne-Hotel geführt. Von Rudolf Barnholt

Sehen, was andere nicht sehen - die Veranstaltungsreihe "Neusser Räume" macht's möglich. Am Samstag genossen die rund 40 Teilnehmer die Aussicht von der 15. Etage des Swissôtels. Bei gutem Wetter reicht die Sicht bis nach Wuppertal. Diese Plattform ist sonst nicht zugänglich, dort steht der Fensterputzkran, aber von dort wird auch das Silvesterfeuerwerk gezündet. Barbara Bücken, Felix Rückert und Christian Prange führten die Besucher in Dreiergruppen durch das Hotel.

Howard Carpendale war der letzte Promi, der vor kurzem die River-View-Suite gemietet hatte. Vor ihm sind schon viele andere im Swissôtel abgestiegen - wobei man im Zusammenhang mit der 16. Etage eher von Aufstieg sprechen müsste. Die Teilnehmer der "Neusser-Räume"-Führung schritten bedächtig durch diese Räume mit dem grandiosen Ausblick auf den Rhein und erfuhren, dass so eine Suite so unerschwinglich gar nicht ist.

Für den ungewöhnlichen Geruch in der 14. Etage gab es eine Erklärung: "Das ist die einzige Raucher-Etage." Und: "Eine 13. Etage gibt es hier nicht, so wie es in Flugzeugen keine 13. Sitzreihe gibt." Auch die Minibars sind mittlerweile leer: "Da wurden Getränke von Gästen aufgefüllt, so dass es passieren konnte, dass da, wo Apfelsaft draufstand, etwa ganz anderes drin war", erklärte Barbara Bücken.

Von ganz oben ging es nach ganz unten durch endlos lange Gänge, vorbei an Türen mit Aufschriften wie "Künstlergarderobe". Im "Bauch" des Hotels, das 246 Zimmer hat und 1983 als Hotel Kempinski eröffnet worden war, gibt es einen Wellnessbereich mit Swimmingpool. So etwas wie den Jupiter-Saal könnten selbst die großen Düsseldrofer Hotels nicht bieten: Er ist mit zehn Metern Deckenhöhe überdurchschnittlich hoch. Insgesamt bieten 4000 Quadratmeter Raum für Feiern im XXXL-Format: "Hier waren schon Boxkämpfe, ein Kettenkarussell und Elefanten", erzählte die Hotelangestellten.

Erstaunlich: Der monumentale Kongressbereich ist so abgekoppelt vom Hotelbetrieb, dass dort gefeiert werden kann, und im Hotel kein Gast in seiner Nachtruhe gestört wird. Manfred Schinken ist Chef im riesigen Küchenbereich mit 35 festangestellten Köchen. Wenn die Stammmannschaft entsprechend verstärkt wird, kann sie 1000 Essen ziemlich zeitgleich ausgeben - "Flying Dinner" nennt man so eine organisatorische Meisterleistung.

Quelle: NGZ
 
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