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Neuss
Der neue "Historische Rundgang" nimmt Gestalt an

Neuss. Der "neue" Historische Rundgang im Bereich des ehemaligen Römerlagers nimmt Gestalt an. Die Gnadentaler Stadtverordnete Ursula von Nollendorf (CDU) freut sich, dass jetzt die antiken Tuffsteine, die zum römischen Lager gehört hatten, vom hinteren Gelände des Commundo-Tagungshotels in die Reihe der an der Kölner Straße befindlichen Exponate integriert werden konnten.

"Die Tuffsteine wurden jetzt genauso gestapelt, wie sie zuvor in der Nähe des Scheibendammes lagen", sagt von Nollendorf begeistert und ergänzt: "Jetzt fehlt nur noch ein Schild, um auf die antiken Steine hinzuweisen", sagt sie.

Zudem wurden die große Infotafel an der Kölner Straße, die auf die Lage des Römerlagers im heutigen Ortsteil Gnadental verweist, gesäubert, die Pflasterwege zu den jeweiligen Exponaten von Unkraut befreit. Jetzt sind sie wieder sichtbar. Der Historische Rundgang oder auch archäologische Römerweg wurde 1984 zur 2000-Jahr-Feier der Stadt angelegt. Nur zuletzt war er so zugewachsen, viele Teile so beschädigt, dass er gar nicht mehr richtig zur Geltung kam. "Wir Neusser müssen mit dem Erbe der Römer besser umgehen und mehr damit werben", sagt von Nollendorf, die in ihren Bemühungen zur Reparatur dieses Rundganges von Stadt, Verkehrsverein, Neuss-Marketing und dem Neusser Bauverein unterstützt wird. Schon im Vorjahr hatte sich dieses Bündnis zusammengefunden. Die Erneuerung der stark beschädigten Beschilderung im Frühsommer wurde dann als Chance begriffen, den Rundgang teilweise neu auszurichten. Solche Bemühungen erfahren aber auch immer wieder Rückschläge. So ärgert sich von Nollendorf darüber, dass immer Ausstellungsstücke - wie zuletzt eine steinerne Tischgruppe - mutwillig beschädigt werden.

(-nau)
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