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Neuss
Deutsche Glasfaser kämpft gegen Baustellen-Ärger

Neuss. Das schnelle Internet in Neuss kommt - aber es sorgt immer wieder für Ärger. Nach Tiefbauarbeiten werden die Straßen von Unternehmen, die die Arbeiten im Auftrag der Deutschen Glasfaser in Neuss ausführen, häufig in nicht ordnungsgemäßem Zustand hinterlassen.

Beim Tiefbaumanagement der Stadt spricht man von teils immensen Mängeln, sodass eine Abnahme der Baustellen nicht erfolgen könne. Inzwischen gilt: Die Deutsche Glasfaser erhält nur dort eine Aufbruchgenehmigung für weitere Straßen, wo die Mängel behoben sind. "Momentan ist dies nur in Grefrath der Fall, an allen anderen Orten im Stadtgebiet nicht", sagt Tobias Spange vom Presseamt der Stadt. Die Bürger dort müssen sich also weiter in Geduld üben.

Gerda Meppelink, Sprecherin der Deutschen Glasfaser, hatte kürzlich angekündigt, dass die monierten Mängel behoben werden und die beauftragten Generalunternehmen entsprechende Abweisungen bekommen haben. Zudem solle die Kommunikation der Baumaßnahmen - also die Information der Bürger - verbessert werden, um ein Gespür für die Größe der Infrastrukturmaßnahme zu schaffen.

Die Stadt erwägt inzwischen, die Kooperation mit der Deutschen Glasfaser zu beenden. Nach der Sommerpause soll das Thema im Stadtrat auf den Tisch kommen. Klären muss die Stadt allerdings, wie ein Plan B aussehen könnte. Akteure, die flächendeckend Glasfaser bis ins Haus anbieten, gibt es nicht en masse.

(abu)
 
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