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Neuss
Die Linke fordert schnellen Verkauf des Hammfeld II

Neuss. Die Fraktion "Die Linke" ist verärgert über den Umgang mit ihrem Antrag zum Verkauf der Restflächen im Gewerbegebiet Hammfeld II. Denn das Thema sollte heute im Hauptausschuss auf der Tagesordnung zu finden sein, taucht dort aber nicht auf. Fraktionschef Roland Sperling hat deshalb den Bürgermeister aufgefordert, stattdessen einen Bericht zur aktuellen (finanziellen) Lage abzugeben. "Die Frage, ob wir im kommenden Jahr die 15 Millionen Euro durch den Verkauf einnehmen, ist für den Haushalt 2017 von größter Wichtigkeit", betont Sperlings mit Blick auf ein 20-Millionen-Euro-Defizit im vorliegenden Etatentwurf. Deshalb müsste die Frage geklärt werden, bevor im Dezember der neue Etat beschlossen wird. Letzter Termin für eine Verkaufsentscheidung wäre damit die Ratssitzung am 18. November.

Das Vorhaben, die Hammfeld-II-Flächen an den Möbelhaus-Investor Kurt Krieger (Höffner) zu veräußern, wird von SPD und FDP geteilt. Die Koalition von CDU und Grünen hat sich dagegen ausgesprochen. Gleichwohl hat aber auch sie mit der Bildung einer Arbeitsgemeinschaft "Haushaltskonsolidierung" dem Vorschlag zugestimmt, die Verwaltung nach Mehreinnahmemöglichkeiten suchen zu lassen. Das Hamfeld wäre dabei ein Pfund. "Das Angebot für die Flächen liegt auf dem Tisch", sagt Kämmerer Gensler.

(-nau)
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