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Neuss
Die Stadt illuminiert sich

Neuss: Die Stadt illuminiert sich
Auf dem Hauptstraßenzug in der Innenstadt wurde gestern bei Einbruch der Dunkelheit die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. FOTO: Lothar Berns
Neuss. In der Innenstadt, auf der Furth, in Weckhoven aber auch in Holzheim wird die Weihnachtsbeleuchtung vorbereitet. Sterne, Lichtervorhänge und Tannenbäume sind das Motiv, LED-Birnchen zunehmend bei der Technik erste Wahl. Von Christoph Kleinau

Mit einem symbolischen Knopfdruck tauchte Schützenkönig Gerd Philipp Sassenrath gestern Abend die Neusser Innenstadt in adventliches Licht. 270.000 Birnchen flammten zwischen Hauptbahnhof und Zollstaße auf und setzten erstmals auch am Meererhof, dem Platz am Romaneum und am Konvent mit Tannenbäumen auf Straßenlaternen und regelrechten Lichtvorhängen Akzente. Graue Haare beschert der jährliche Ausbau der Weihnachtsbeleuchtung den Verantwortlichen der Zukunftsinitiative Innenstadt Neuss (ZIN) längst nicht mehr, denn dank LED-Technik sind die Energiekosten überschaubar. Deshalb setzen auch die Initiativen in den Ortsteilen zunehmend auf diese Technik.

Größeren Nachholbedarf hat dabei der Arbeitskreis Reuschenberg, der schon am vergangenen Freitag mit einem Lichterfest die Beleuchtung gestartet hat. Die Ketten, die nun abends das Ladenzentrum an der Bergheimer Straße in Szene setzen, sind noch mit klassischen Glühbirnen bestückt. "Das wollen wir ändern", sagt AK-Sprecher Andreas Lyssi. Aber das muss erst einmal finanziert werden.

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Das Problem kennt Ralph Dymek auch. Der von ihm geführte Werbekreis Neuss Nordstadt subventioniert deshalb die leuchtenden Weihnachtssterne, die von Mitgliedsbetrieben aber auch Privatpersonen angeschafft und von jedem in eigener Zuständigkeit auf- und im Januar wieder abhängt werden. 270 dieser Sterne, von Further Betrieben hergestellt, sorgen in diesem Jahr für Glanz. Das sind wieder einmal zehn mehr als im Vorjahr, sagt Dymek.

Auch der Heimatverein Holzheim setzt auf Sterne als Symbol für die Vorweihnachtszeit. 52 davon hat die Werkstattgruppe in der vergangenen Woche in den Hauptstraßenzügen aufgehängt, berichtet Heimatvereins-Vorsitzender Max Ankirchner. Fünf davon wurden auf LED-Birnchen umgerüstet. "Testweise", wie Ankirchner betont. Ab Freitag sollen sie brennen - mit Strom, der (gegen Rechnung) bei den Straßenlaternen abgezapft wird.

Schon am Mittwoch, 25. November, belohnt sich die Beleuchtungsgruppe des Heimatvereins Weckhoven, die in den vergangenen Wochen Ortseingänge illuminiert, 70 Bäume mit Lichterketten versehen und sechs große Sterne montiert hat. Um 16.30 Uhr am Mittwoch wird nämlich angeschaltet, und das feiern alle Helfer ab 17 Uhr in der Nektarios-Kirche am Lindenplatz. Danach erstrahlt die Beleuchtung von 6 bis 8 Uhr sowie von 16.30 bis 22.30 Uhr - Tag für Tag. 38 dieser Lichterketten wurden erstmals auf LEDs umgerüstet. "Ein sehr großer Kostenfaktor für den Heimatverein", berichtet Martin Kluth. Zum Festglanz in Weckhoven zählt für ihn auch der Weihnachtsbaum vor der Gaststätte "Zur alten Post" von Alois Raspels.

In der Innenstadt gibt es drei Weihnachtsbäume, die allesamt aus dem Sauerland importiert werden, wie Thomas Werz gestern erklärte, der City-Manager von Neuss-Marketing. Sie werden auf dem Markt, an der Oberstraße und vor dem Zeughaus stehen. Tannenbaumform hat seit neun Jahren aber auch die Beleuchtung auf den Laternen am Hauptstraßenzug. 20 davon hat Werz in der Eifel nachbestellt, damit sie - nach dem Umbau der Straße Am Konvent - auch dort leuchten.

Quelle: NGZ
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