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Neuss
Dirk Kranefuß AfD

Neuss. Eigentlich war Dirk Kranefuß ein "apolitischer" Mensch. Jedenfalls ist er, so sagt der AfD-Kandidat, so von zu Hause aus erzogen worden. Das änderte sich erst mit Beginn des Jura-Studiums in Bonn. "Da haben wir Autos der russischen Delegation am Bahnhof Rolandseck belagert", erinnert sich der heute 72-Jährige. Damals verortete er sich "links, dann im liberalen Lager". Kranefuß wurde in Gütersloh geboren, zog später nach Dortmund, wuchs in Hückelhoven auf und machte sein Abitur auf einem Internat in Fulda. Sein Berufsleben verbrachte er bei der Kaufhof AG, meist in leitender Funktion: Personalabteilung, Geschäftsführungsebene und auch Geschäftsführer selbst. Er führte Kaufhof-Häuser in Köln auf der Hohe Straße ebenso wie in Neuss. Wenn Dirk Kranefuß, der verheiratet und Vater von drei Kindern ist, nach seinem Beruf gefragt wird, sagt er: "Selbständiger Berater". Seit gut zehn Jahren berät er zum Beispiel das Citymarketing in Köln-Kalk.

Seinen politischen Ansatz beschreibt der Neusser so: "Ich mache das nicht für mich, sondern für meine Kinder, denn in den vergangenen fünf Jahren ist einiges aus dem Ruder gelaufen". Mitglied bei der AfD ist Kranefuß seit 2013, die er als "politische Querschnittsbewegung" sieht. Der im Frühjahr neu gewählte AfD-Kreisvorsitzende sagt: "Ich bin kein Politiker, sondern ein Bürger, der politisch interessiert ist." Schwerpunktthemen sind Finanzen ("Seit 30 Jahren sehr ich keine sparsame Haushaltsführung"), Energie ("Sinnlose Verspargelung der Landschaft") und Flüchtlinge ("Grenzen dicht machen ist die beste Abwehr gegen Terror"). schum

Quelle: NGZ
 
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