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Neuss
Drei Feuerwehr-Einsätze innerhalb von 28 Minuten

Neuss. Die Feuerwehr der Stadt Neuss war gestern gleich dreifach gefordert. Auf den ersten Blick, nichts Außergewöhnliches. Doch dass die drei Einsätze alle innerhalb von 28 Minuten passierten - nämlich zwischen 8.38 und 9.06 Uhr -, ist dann doch nichts Alltägliches.

Im Dreikönigenviertel alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr im Dreikönigenviertel benötigte eine Person im Stadtbezirk Holzheim medizinische Hilfe, war aber nicht mehr in der Lage, selbstständig die Türe zu öffnen. Bei dem medizinischen Notfall im Stadtbezirk Holzheim wurde dem Rettungsdienst durch Einsatzkräfte des ehrenamtlichen Löschzuges Holzheim ein schneller Zugang zum Patienten ermöglicht.

Bei dem gemeldeten Zimmerbrand im Stadtbezirk Dreikönigenviertel kam es zu einem Kleinbrand im Küchenbereich. Nach einer kurzen Sichtung der Bewohner durch den Rettungsdienst und einer sogenannten Entrauchung wurde die Einsatzstelle wieder den Bewohnern übergeben. Auf der Rückfahrt von der Einsatzstelle im Dreikönigenviertel alarmierte die Integrierte Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss dann den Rüstzug der Feuerwehr Neuss zu einem Personenunfall im Neusser Hauptbahnhof. Dort stellte sich die Alarmierung aber als Fehlalarm heraus.

Aber wie managt die Feuerwehr eigentlich solche Paralleleinsätze? Sprecher Florian Korthauer erklärt es: "Wir haben eine hauptamtliche Wachmannschaft mit 18 Mann. Kommt es zu Groß- oder Paralleleinsätzen, können wir auf neun ehrenamtliche Löschzüge zurückgreifern." Um 10.04 Uhr wurde die Feuerwehr übrigens direkt zum nächsten Einsatz gerufen - eine Ölspur auf der Römerstraße.

(jasi)
 
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