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Neuss
Drususplatz wird wieder postkartentauglich

Neuss. Bürgerstiftung, Rotary Club und Stadt haben die innerstädtische Grünanlage wieder hergerichtet.

Der "Glockenbrunnen" auf dem Drususplatz gehört nach Überzeugung der Bürgerstiftung (BüNe) wie die "Eierdieb"-Skultur im Stadtgarten zum Stadtbild von Neuss. Die BüNe freut sich daher, dass sie im Schulterschluss mit dem Rotary Club Neuss zum Erhalt dieser Anlage beitragen konnte, die 1903 nach Plänen des Neusser Gartenbaudirektors Franz Kellermann angelegt wurde und einmal ein beliebtes Postkartenmotiv der Stadt gewesen ist. Einen Bauabschnitt hat die Stiftung jetzt fertiggestellt und das mit Anwohnern und Vertretern der Stadt gefeiert. Doch fertig ist der Platz noch nicht, wie Michael Hohlmann vom BüNe-Vorstand erklärte. Ihn hatte ein Rollstuhlfahrer mit dem Hinweis angeschrieben, dass der Platz noch nicht barrierefrei ist.

Zur Begutachtung des Erreichten kamen jetzt der neue Umweltdezernent Matthias Welpmann in Begleitug von Dagmar Vogt-Sädler, der Leiterin des Amtes für Umwelt und Stadtgrün, auf Einladung der engagierten Bürger zu dem Platz an der Drususallee. Sie hatten nicht zuletzt alle Schäden beseitigt, die der Sturm Ela im vergangenen Jahr anrichtete. So finanzierten sie Reparatur und Neuanstrich des Brunnengitters, während die Stadt alle Wege erneuerte. Die Grünanlage erhielt zwei neue Bänke und wurde auch gärtnerisch neu gestaltet. Als besondere Attraktion erhielt der Platz einen Magnolienbaum, der den kurparkähnlichen Charakter des Platzes betonen soll. Zuletzt war der Platz, der 1954 seine heutige Form erhielt, im Jahr 2009 saniert worden.

(-nau)
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