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Neuss
"Ein Jahr im Ausland würde ich jedem empfehlen"

Neuss. Wer mit Franziska Kollenbroich über Australien spricht, bekommt immer wieder zwei Wörter zu hören: so schön. Seit Juli des vergangenen Jahres verbringt die 16-jährige Marienberg-Schülerin ein Austauschjahr in Brisbane. Bei sommerlichen Temperaturen bietet die nahe Goldküste, die ein richtiges Surferparadies ist, jede Menge Freizeitspaß - und wenn es die Zeit erlaubt, reist Franziska Kollenbroich durch das riesige Land. Neulich erst war sie in Sydney und in der australischen Hauptstadt Canberra, auch das Great Barrier Reef hat sie schon besucht. Vor allem aber hat sie die Zeit in Down Under persönlich weitergebracht. "Ich würde einen solchen Austausch jedem empfehlen. Man wird viel selbstständiger - und man profitiert in seiner Entwicklung", sagt Franziska Kollenbroich. Von Andreas Buchbauer

Wer daran Interesse hat, bekommt morgen, 30. Januar, in Düsseldorf die Gelegenheit, verschiedene Austauschprogramme kennenzulernen. Von 10 bis 16 Uhr findet im Luisen-Gymnasium an der Bastionstraße 4 die Jugendbildungsmesse "JuBi" statt, eine Spezial-Messe zum Thema Bildung im Ausland. Dabei geben Experten einen Überblick über High School-Aufenthalte, Sprachreisen, Feriencamps, Freiwilligenarbeit, Au-Pair, Praktika im Ausland, Work & Travel sowie Studium im Ausland. Der Eintritt ist frei.

Franziska Kollenbroich ist als Programmteilnehmerin der Carl-Duisberg-Zentren nach Brisbane gekommen. Der Einstieg in das neue und so ganz andere Leben in der Hauptstadt des Bundesstaates Queensland im Nordosten des Landes war gar nicht so einfach. "Es geht hier schon strenger zu als in Deutschland", sagt die 16-Jährige. "Manche Freundinnen dürfen zum Beispiel nicht alleine mit der Bahn fahren - und Partys gibt's nur, wenn auch die Eltern zu Hause sind." Aber an solche Umstellungen hat sich die Neusserin schnell gewöhnt. Dafür genießt sie in der Schule etwas freier gestaltete Kursangebote wie "Drama" oder "Film & TV" - und hat einen Unterricht kennengelernt, der ohne Laptops und Tablets kaum denkbar ist. "Das ist fester Bestandteil im Unterrichtsalltag." In zwei Monaten geht es zurück in die Heimat. "Aber ich habe ein zweites Zuhause gefunden", sagt sie.

Quelle: NGZ
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