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Neuss
Ein SPD-Experte für Sozialpolitik

Neuss. Der SPD-Politiker Horst Kriete wird morgen in Grefrath beigesetzt.

Auf dem Grefrather Friedhof wird am Donnerstag, 28. Juli, um 10.15 Uhr Horst Kriete beigesetzt. Ein Politiker, wie der SPD-Parteivorsitzende Benno Jakubassa feststellt, "für den die SPD Teil des Lebens war". Mehr als 50 Jahre gehörte Kriete der Partei an, für die er ganz wesentliche Ziele der Sozialpolitik in Neuss formulierte. "Ein aufrechter, ein aufrichtiger Mann", sagt Jakubassa.

Horst Kriete wurde im März 1938 in Berlin geboren. Er kam früh ins Rheinland, wo er bei der Landesversicherungsanstalt der Rheinprovinz eine Lebensstellung fand. Dort lernte er auch seine Frau Meritta kennen, mit der er 52 Jahre verheiratet war. Das Paar hat zwei längst erwachsene Kinder, von denen Tochter Constanze als Stadtverordnete der SPD dem Vorbild des Vaters nacheifert.

1975 übersiedelte die Familie nach Neuss, wo sie ein Haus in Grefrath bezog. Noch im gleichen Jahr wurde Kriete politisch aktiv - als Mitglied im Bezirksausschuss Holzheim und sachkundiger Bürger der Fraktion, die er bis 2009 vor allem im Sozialausschuss vertrat. Dem Stadtrat selbst gehörte Kriete nur fünf Jahre lang, von 1989 bis 1994, an, doch wirkte Kriete auch an anderen Stellen sozialpolitisch mit: Bei der Arbeiterwohlfahrt, deren Vorsitzender er war, oder im Verwaltungsrat des Lukaskrankenhauses. "Immer war er", wie Jakubassa betont, "nur an der Sache orientiert."

(-nau)
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