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Serie Adventskerzen (4)
Eine Kerze lässt den Funken springen

Neuss. Es gibt Kerzen, die man nicht anzünden kann. Sondern die selbst etwas anzünden. Sie stecken unter jeder Motorhaube und sorgen dafür, dass auf den Straßen nicht alles still steht: Zündkerzen. Ohne die nur wenige Zentimeter großen Teile würde kein Motor laufen, sie sorgen für den zündenden Funken unter der Haube, wenn der Fahrer den Zündschlüssel dreht. "Die Zündkerze zündet das Kraftstoff-Luftgemisch", sagt Andreas Schlechtriem (28), Karosseriebauer in Neuss. In den meisten Fahrzeugen sind vier Zündkerzen verbaut (pro Zylinder eine), fällt eine aus, ruckelt der Motor und läuft unrund.

Geht man davon aus, dass knapp 300.000 Autos im Rhein-Kreis zugelassen sind, gibt es in der Region also deutlich mehr als eine Million Zündkerzen - kaum eine Kerze dürfte häufiger vorkommen, obwohl man sie nicht sieht. Zündkerzen sind übrigens ziemlich jung. Carl Benz entwickelte 1878 den Zweitaktmotor und damit die erste Zündkerze. Echte Kerzen sind wesentlich älter: Die Römer verwendeten wohl ab dem dritten Jahrhundert vor Christus Wachsfackeln. Aber zünden ja nichts an. angr

Quelle: NGZ
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