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Neuss
Erster Routenplan für den neuen Jugendbus vorgestellt

Neuss. Starttermin für das mobile Angebot ist noch unklar.

Die Verwaltung hat den Sachstand zum Konzept für den Jugendbus vorgestellt. Träger ist die Lebenshilfe Neuss, für den Start wurde mit Hilfe der Stadtwerke Neuss ein ausrangierter Linienbus angeschafft. Für den Erwerb und den Umbau - dieser steht noch aus - wurden 60.000 Euro akquiriert. Die Lebenshilfe hat unter 12 bis 16 Jahre alten Neussern eine Befragung durchgeführt, wie der Bus ausgestattet werden soll. Ziel ist es, ein mobiles Angebot an all jenen Orten zu bieten, an denen Jugendeinrichtungen für die Zielgruppe fehlen. Noch steht zwar kein genauer Starttermin fest. Aber die Stadtteile, in denen der Bus halten soll, werden bereits auf einer Liste aufgeführt. Ein Überblick:

Rheinparkcenter/Hammfeld Dort leben laut Verwaltung 108 Kinder im Alter zwischen zehn und 18 Jahren. Der Jugendbus soll vor allem jene Jugendlichen ansprechen, die das Rheinparkcenter zur Freizeitgestaltung nutzen. Vorhandene Jugendangebote in der Nähe richten sich vor allem an jüngere Zielgruppen.

Uedesheim Zwar gibt es im Ort Angebote - vom SV Uedesheim über die KJG St. Martinus bis hin zur Evangelischen Jugend Neuss-Süd. Allerdings hat laut Verwaltung die Kinderversammlung vor zwei Jahren gezeigt, dass weiterer Bedarf für Jugendarbeit in Uedesheim bestehe. Im Ort leben 402 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 18 Jahren.

Holzheim Die nächste Jugendeinrichtung befindet sich in Reuschenberg. Nur wenige der 606 Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren in Holzheim nehmen den Weg dorthin regelmäßig auf sich. Daher besteht Verbesserungsbedarf, der mit dem Einsatz des Jugendbusses gedeckt werden soll.

Hoisten/Speck/Wehl/Helpenstein Dort leben 328 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren. Laut Jugendamt fehlt es im Bereich jedoch an Angeboten. Das soll mit dem Jugendbus ändern.

Rosellen/Rosellerheide Hierbei handelt es sich um wachsende Stadtteile mit wenigen Angeboten für Jugendliche. In Allerheiligen und Nievenheim gibt es jedoch entsprechende Treffs. Im "statistischen Bezirk" Rosellen, zu dem auch Allerheiligen zählt, leben insgesamt 1405 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren.

(abu)
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